Das ZDF hat seine Expertenriege vor der Fußball-WM 2026 mit einem prominenten Zugang verstärkt: Zwei Jahre nach seinem Ausscheiden als Trainer des SC Freiburg wechselt Christian Streich ans TV-Mikrofon.
»Mit Christian Streich verstärkt ein besonderer Trainertyp unser WM-Team, der für seine klaren Worte bekannt ist«, kommentierte ZDF-Sportchef Yorck Polus die Verpflichtung. »Für unsere Livesendungen bedeutet das nicht nur weiteren Kompetenzzuwachs, sondern noch mehr Perspektiven aufs Fußballgeschehen.«
Sportlich erfolgreich und für starke Meinungen bekannt
Streich hat den SC Freiburg während seiner Amtszeit als eine Top-10-Mannschaft in der Bundesliga etabliert und den Club mehrfach in den Europapokal geführt. Sein Nachfolger Julian Schuster, unter Streich bereits als Spieler aktiv, führte die Freiburger in dieser Saison bis ins Finale der Europa League.
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Neben seiner sportlichen Rolle trat Streich auch immer wieder durch meinungsstarke Auftritte in Pressegesprächen in Erscheinung. Der 60-Jährige positionierte sich wiederholt gegen Politik von rechts außen und bezog auch zu Branchenthemen regelmäßig Stellung.
»Ich freue mich auf diese ganz neue Rolle, und darauf, mich intensiv auf die Aufgabe vorzubereiten«, sagte Streich zu seinem neuen Job. »Mein Ziel ist es, die Spielideen der einzelnen Teams so zu erklären, dass dies für die Zuschauer verständlich und nachvollziehbar ist.« Neben Streich gehören die Weltmeister von 2014, Per Mertesacker und Christoph Kramer, ebenso weiter zum ZDF-Expertenteam wie Bundesliga-Trainerin Friederike Kromp und Schiedsrichterexperte Thorsten Kinhöfer.
Seinen ersten Auftritt hat Streich direkt zum Eröffnungsspiel am 11. Juni, wenn das ZDF das Duell zwischen Mexiko und Südafrika überträgt (Anstoß: 21 Uhr). Außerdem ist Streich unter anderem für das zweite deutsche Gruppenspiel am 20. Juni (22 Uhr) gegen die Elfenbeinküste mit dabei.
