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In Leipzig ist nach Polizeiangaben ein Auto in eine Fußgängerzone gefahren und hat mehrere Menschen verletzt. Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) sprach in einem gemeinsamen Statement mit der Polizei von zwei Toten, drei Schwerverletzten und weiteren Verletzten. Jung bezeichnete den Vorfall als »Amokfahrt«.
Die Polizei teilte mit, bei dem mutmaßlichen Tatverdächtigen handele es sich um einen 33-Jährigen mit deutscher Staatsangehörigkeit, der in Leipzig wohnt. Das Motiv sei unklar. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordes in zwei Fällen sowie versuchten Mordes in mindestens zwei Fällen.
Der Mann sei noch an seinem Fahrzeug gestellt und widerstandslos festgenommen worden. Er befinde sich in Polizeigewahrsam und es bestehe keine Gefahr, hieß es.
Rettungs- und Polizeifahrzeuge in Leipzig
Foto: dts Nachrichtenagentur / IMAGODer Leipziger Feuerwehrchef Axel Schuh hatte zuvor erklärt, zwei Menschen seien ums Leben gekommen, zwei Menschen seien schwer verletzt worden, darüber hinaus gebe es »20 Betroffene«. Inwiefern diese verletzt seien oder behandelt werden müssten, sagte er nicht. Rund 40 Feuerwehrkräfte und 40 Rettungskräfte seien im Einsatz.
Aktuell findet im Zentrum #Leipzig ein Polizeieinsatz statt. Halten Sie die Rettungswege frei und folgen Sie den Anweisungen der Einsatzkräfte vor Ort. Ein Pkw erfasste in der Grimmaischen Straße mehrere Personen und flüchtete. Der Fahrzeugführer wurde festgenommen, von ihm geht…
— Polizei Sachsen (@PolizeiSachsen) May 4, 2026
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In der Innenstadt sind zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz. Der mutmaßliche Amokfahrer sei laut Polizei vom Augustusplatz über die Grimmaische Straße über den Markt gefahren. In der Nähe liegen die Universität Leipzig und die Nikolaikirche.
Bevor der Wagen zum Stehen kam, kam es nach Polizeiangaben zu einer Kollision. Der Fahrer brachte das Auto anschließend selbst zum Stillstand. Auf Bildern ist ein graues Auto mit beschädigter Kühlerhaube und zersplitterter Windschutzscheibe vor einem Poller zu sehen.
Die »Leipziger Volkszeitung« berichtet, die Polizei habe einen Sichtschutz aufgebaut. Der Straßenbahnverkehr werde eingeschränkt. Ein Hubschrauber sei im Einsatz.
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) sprach ebenfalls von einer »mutmaßlichen Amokfahrt«. Im Onlinedienst X schrieb er: »Das erschüttert mich zutiefst«. Die Tat mache »uns sprachlos«, die Behörden würden aber »alles daransetzen, sie schnell und vollständig aufzuklären«.
