Der Betrieb am Flughafen München ist am Samstagvormittag wegen einer mutmaßlichen Drohnensichtung vorübergehend vollständig eingestellt worden. Das berichten mehrere Medien unter Berufung auf die Bundespolizei. Demnach haben zwei Piloten um kurz nach neun Uhr eine verdächtige Wahrnehmung gemeldet, bei der es sich womöglich um Drohnen gehandelt habe. Die Sicherheitsbehörden hätten darauf in Abstimmung mit der Deutschen Flugsicherung die Start- und Landebahnen gesperrt und den Vorfall geprüft.
Den Berichten zufolge wurde der Betrieb nach der Kontrolle um kurz nach zehn Uhr wieder aufgenommen. Bei der Suche nach möglichen Drohnen sei auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz gewesen, sagte der Sprecher der Bundespolizei am Flughafen. Gefunden wurde nichts.
Der Flugbetrieb ist durch die vorübergehende Sperrung beeinträchtigt. Während der Sperrung sind mehrere Flüge nach Stuttgart umgeleitet worden. Weitere Flüge seien zwischenzeitlich auch nach Nürnberg und Frankfurt umgeleitet worden, teilte eine Sprecherin des Flughafens mit.
Auf der Webseite des Flughafens wurden weitere Flüge mit Verspätungen angekündigt.
Vergangenes Jahr wurden am Flughafen in München mehrfach Drohnen gesichtet und der Flugbetrieb eingestellt. Auch die Bundeswehr schaltete sich ein, um bei der Drohnenabwehr zu unterstützen. Bayern hatte darum gebeten.
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