Bam Adebayo hat die Miami Heat in der NBA mit einer historischen Leistung zum Sieg geführt. Der 28 Jahre alte Center erzielte beim 150:129 gegen die Washington Wizards 83 Punkte – die zweitbeste Punktausbeute in der Ligageschichte der NBA.
Adebayo übertraf damit die 81 Punkte, die Kobe Bryant 2006 für die Los Angeles Lakers gegen Toronto erzielt hatte. Den Rekord hält Wilt Chamberlain, der 1962 100 Punkte gegen die New York Knicks markierte.
83 POINTS FOR BAM ADEBAYO.
— NBA (@NBA) March 11, 2026
THE SECOND-MOST EVER.
Wilt: 100
Bam: 83
Kobe: 81 pic.twitter.com/5AxI6j8m35
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Adebayo traf 20 seiner 43 Würfe aus dem Feld, sieben von 22 Dreiern und 36 seiner 43 Freiwürfe. Sowohl Adebayos verwandelte Freiwürfe als auch seine Versuche stellten neue NBA-Rekorde auf.
»Mann, ich wünschte, ich könnte das zweimal erleben«, sagte Adebayo, »es sind Wilt, ich und dann Kobe – das klingt verrückt.« Im Moment des Erfolges schossen ihm Gedanken in den Kopf, wie wohl sein Kindheitsidol Bryant, der 2020 bei einem Hubschrauberabsturz in Los Angeles ums Leben kam, auf die Leistung reagiert hätte: »Er würde wahrscheinlich sagen: ›Mach das noch einmal.‹ Es ist einfach ein surrealer Moment, in der Gesellschaft von jemandem zu sein, den man als Kind verehrt hat.«
Bereits 31 Punkte im ersten Viertel
Den Grundstein für seinen Erfolg legte Adebayo im ersten Viertel (31 Punkte). Zur Halbzeit stand er bei 43 Punkten. Bereits zu diesem Zeitpunkt hatte er seinen Karrierebestwert von 41 Punkten übertroffen.
Nach der Pause erhöhte er seine Bilanz auf 62 Punkte zum Ende des dritten Viertels. Mit zwei Freiwürfen zog Adebayo im Schlussviertel mit Bryant gleich, mit zwei weiteren Freiwürfen etwas mehr als eine Minute vor Spielende schob er sich an der Lakers-Ikone vorbei.
Adebayo wurde daraufhin ausgewechselt – und von den Fans mit begeistertem Applaus gefeiert. Miami-Headcoach Erik Spoelstra sprach von einem »absolut surrealen Abend«. Man habe im Verlauf des Abends den Spielplan verworfen und versucht, Adebayo zur historischen Punktzahl zu verhelfen.
Adebayo wertete den persönlichen Meilenstein auch deshalb als Teamerfolg: »Jemand musste mir den Ball zuspielen. Ich bin auch dem Trainer dankbar, dass er Spielzüge für mich entworfen hat.«
