SpOn 08.05.2026
19:13 Uhr

Pentagon veröffentlicht geheime Ufo-Akten


US-Behörden haben erstmals Dokumente zu »nicht identifizierten anomalen Phänomenen« veröffentlicht. Gut 160 Dateien sind nun öffentlich zugänglich – darunter Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Flugobjekten.

Pentagon veröffentlicht geheime Ufo-Akten

Das Pentagon hat Geheimdokumente zu rätselhaften Flugobjekten veröffentlicht. Es sei die erste Veröffentlichung bisher geheimer Akten »zu nicht identifizierten anomalen Phänomenen«, teilte das Pentagon in Washington mit. Die amerikanische Bevölkerung habe nun Zugriff auf die Dokumente.

Auf einer Pentagon-Website  zu nicht identifizierten anomalen Phänomenen finden sich neben Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Flugobjekten auch ältere Dokumente von Ministerien und Behörden. Die erste Veröffentlichung umfasst gut 160 Dateien.

US-Präsident Donald Trump hatte eine Veröffentlichung bereits vor Monaten angekündigt. Aufgrund des »enormen Interesses« habe er Verteidigungsminister Pete Hegseth sowie weitere Ministerien und Behörden angewiesen, entsprechendes Material zu identifizieren und freizugeben. Die Ankündigung erfolgte zu einem Zeitpunkt, als es vor allem Druck auf Trump gab, alle Akten zum verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zu veröffentlichen.

Nun sei die erste Tranche zur öffentlichen Einsicht freigegeben worden, schrieb der US-Präsident auf seiner Plattform Truth Social. Während frühere Administrationen Transparenz in der Angelegenheit versäumt hätten, habe seine Regierung angewiesen, »Regierungsakten zu identifizieren und bereitzustellen, die sich auf außerirdisches Leben, nicht identifizierte Luftphänomene und nicht identifizierte Flugobjekte beziehen«.

Verteidigungsminister Hegseth betonte, die hinter Geheimhaltungsstufen verborgenen Akten hätten lange Zeit berechtigte Spekulationen angeheizt. »Und es ist an der Zeit, dass das amerikanische Volk sich selbst ein Bild davon macht.«

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An der Initiative sind neben dem Pentagon den Angaben zufolge das Weiße Haus, das Büro des Direktors der Nationalen Nachrichtendienste, das Energieministerium, die Luft- und Raumfahrtbehörde Nasa, das FBI sowie weitere Abteilungen der US-Nachrichtendienste beteiligt. Geheimdienstkoordinatorin Tulsi Gabbard sprach von einem ersten Schritt. FBI-Direktor Kash Patel betonte, die Freigabebemühungen würden mit Sorgfalt und Integrität unterstützt, Sicherheit habe oberste Priorität.

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jml/dpa