SpOn 12.05.2026
18:50 Uhr

Rundfunkbeitrag: Beitragsservice warnt vor Phishingmails


Angebliche Rabatte für Vorauszahler, Sofortüberweisung und eine IBAN: So versuchen Betrüger, Verbraucher mit falschen Rundfunkbeitrags-Mails in die Falle zu locken. So durchschauen Sie die Masche.

Rundfunkbeitrag: Beitragsservice warnt vor Phishingmails

Auch wenn sie auf den ersten Blick überzeugend wirkt: Die vermeintliche E-Mail des Rundfunkbeitragsservices, die auf die angebliche Beitragsnummer 826 737 149 Bezug nimmt, soll Verbraucherinnen und Verbraucher um ihr Geld bringen. Deshalb bloß nicht darauf antworten und schon gar nicht bezahlen, warnen der Beitragsservice  sowie die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen .

Wie bei Phishingmails üblich, macht auch die Nachricht mit der allgemeinen Anrede »Sehr geehrte Damen und Herren« ordentlich Druck: Spätestens am Folgetag seien 55,08 Euro zu überweisen. Die Begründung: Bisherige feste Zahlungstermine des Beitragsservices seien angepasst worden und man müsse innerhalb eines Tages den aktuellen Quartalsbeitrag überweisen.

Zeitdruck und angebliche Rabatte

Die betrügerische Mail lockt außerdem mit einem Rabatt, wenn man direkt den Beitrag für ein halbes oder ganzes Jahr überweist. Beim echten Rundfunkbeitrag gibt es so etwas aber nicht.

Auch ein deutsches Bankkonto wird angegeben. Das ist aber nicht vom Beitragsservice von ARD und ZDF, sondern wurde bei einer spanischen Bank mit deutscher Niederlassung eingerichtet, so die Verbraucherschützer. Zudem fordern die Betrüger zur Option Sofortüberweisung auf – warum, ist klar: Eine solche Überweisung kann im Nachhinein nicht storniert werden.

Falsche Absenderadresse

Phishingmails lassen sich oft enttarnen, wenn man sich die Absenderadresse genau ansieht. In diesem Fall verbirgt sich hinter »ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice« keine Adresse, die auf »@rundfunkbeitrag.de« endet. Wer unsicher ist, kann sich auch beim echten Beitragsservice  erkundigen (»Rundfunkbeitrag.de«).

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Dieser rät übrigens dazu, den Rundfunkbeitrag am besten per SEPA-Lastschriftverfahren zu bezahlen. Damit werden automatisch die Beiträge eingezogen und mögliche Änderungen berücksichtigt.

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aeh/dpa