Denn ein Großteil der E-Mails, mit denen mein Postfach täglich geflutet wird, hat wenig bis gar keinen Mehrwert für meine Arbeit. Das sind etwa generische Pressemitteilungen oder konkrete Anfragen zu Themen, über die ich noch nie in meinem Leben ein Wort geschrieben habe. Offensichtlich hat sich der Absender keine Mühe gegeben, herauszufinden, ob ich die richtige Empfängerin für sein Anliegen bin. Entsprechend bringen mich viele dieser E-Mails nicht weiter, sondern rauben mir Zeit.
Meine Kollegin ist gerade heute frisch aus dem Urlaub gekommen. Sie erzählte: Von den 70 E-Mails in ihrem Postfach waren exakt zwei wirklich an sie gerichtet. ZWEI. Das ist eine frustrierende Quote, wenn man die Zeit und den Stress gegenrechnet, die diese Nachrichtenflut erzeugen.
Ständig plingt, ploppt oder dudelt mein Rechner und reißt mich aus meinem Arbeitsfluss. Mich macht das oft verrückt, weil ich das Gefühl bekomme: Wirklich gerecht werde ich dadurch weder meiner eigentlichen Arbeit noch den Menschen, die mich aus guten Gründen kontaktieren.
Was braucht es also für mehr Struktur und Fokus auf Teams, Slack und Co.? Das hat glücklicherweise unsere Kolumnistin Sara Weber aufgeschrieben . Sie erklärt, warum die CC-Funktion der größte Zeitfresser ist, wann man seine Mails checken sollte und warum ein VIP-Ordner nützlich ist.
Viel Vergnügen beim Lesen wünscht
Franca Quecke, Redakteurin SPIEGEL Start
Durchgehend Mails und Nachrichten checken? Bitte nicht
Foto:Klaus Vedfelt / Digital Vision / Getty Images
Wie man sich im Job vor der Flut an Benachrichtigungen schützt: Pling, plopp, wusch: Wer bei der Arbeit ständig von Teams, Slack und Mails auf dem neuesten Stand gehalten wird, kommt nur schwer voran. Welche Mitteilungen man ganz ausstellen sollte – und wer bei Mails wirklich in CC sein muss .
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Droht die versprochene Bafög-Reform zu kippen?
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Manche internationale Azubis und Studierende arbeiten bei Lieferdiensten (Symbolbild)
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