SpOn 22.05.2026
14:20 Uhr

USA: Kommission macht Weg für Donald Trumps Triumphbogen in Washington, D.C. frei


Der umstrittene Bauplan des US-Präsidenten in Washington hat eine erste Hürde genommen – dank einer Kommission, die Trump jüngst umgebaut hat.

USA: Kommission macht Weg für Donald Trumps Triumphbogen in Washington, D.C. frei

Es ist wohl das derzeit umstrittenste Bauvorhaben der USA: Eine Kommission hat die Pläne von US-Präsident Donald Trump für einen Triumphbogen in Washington gebilligt. Die Kommission der Schönen Künste (United States Commission of Fine Arts) – deren Mitglieder Trump im vergangenen Jahr gefeuert und durch Verbündete ersetzt hatte – stimmte einstimmig für den 76 Meter hohen Bogen. Eine weitere Kommission wird sich am 4. Juni mit dem geplanten Denkmal befassen.

Der Triumphbogen, der von einer goldenen Engelsfigur und zwei Adlerstatuen gekrönt sein soll, hat viel Kritik provoziert und zu mehreren Klagen geführt. Er soll gegenüber dem berühmten Lincoln Memorial auf der anderen Seite des Flusses Potomac errichtet werden – und damit vor dem Nationalfriedhof Arlington, auf dem Hunderttausende US-Soldaten begraben sind. Vietnam-Veteranen beklagen unter anderem, dass das Monument die Sicht vom Nationalfriedhof versperrt.

Trump ignoriert Kongress

Trump hat bei den Plänen auch den Kongress ignoriert – und bekräftigte diese Haltung am Donnerstag. »Wir machen es«, sagte er zu Journalisten. »Wir brauchen nichts vom Kongress.«

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Das vom Pariser Triumphbogen inspirierte Denkmal soll anlässlich des 250. Jahrestags der amerikanischen Unabhängigkeit gebaut werden. Der Triumphbogen ist Teil von Trumps Bemühungen, sich in der US-Hauptstadt zu verewigen (lesen Sie hier  mehr über den bizarren Personenkult des US-Präsidenten). Der 79-Jährige hat bereits das Kulturzentrum Kennedy Center in Trump-Kennedy Center umbenennen lassen und lässt derzeit einen riesigen Ballsaal neben dem Weißen Haus errichten.

col/AFP