Eine Jury in Utah hat Kouri Richins für den Mord an ihrem Ehemann für schuldig befunden. Eric Richins war an einer tödlichen Dosis Fentanyl gestorben. Die dreifache Mutter hatte nach dem Tod ihres Mannes ein Kinderbuch über Trauer veröffentlicht – kurz darauf wurde sie festgenommen. Wie eine Jury nun urteilte, ist Kouri Richins für den Tod ihres Mannes verantwortlich.
Eric Richins wurde am frühen Morgen des 4. März 2022 in der gemeinsamen Wohnung des Paares in Kamas, Utah, tot aufgefunden. Eine Autopsie ergab, dass er etwa die fünffache tödliche Dosis Fentanyl in seinem Körper hatte.
Mord und versuchter Mord
Außer wegen Mordes sprach das achtköpfige Gremium Kouri Richins auch des versuchten Mordes schuldig. Am Valentinstag, Wochen vor seinem Tod, hatte Richins demnach schon einmal versucht, ihren Ehemann zu töten. Sie wurde außerdem der Urkundenfälschung und zweier Fälle von Versicherungsbetrug im Zusammenhang mit Eric Richins’ Lebensversicherung für schuldig befunden. Die Urteilsverkündung ist für den 13. Mai angesetzt.
Mehr als 40 Zeugen wurden in dem Fall vernommen, sie berichteten von angeblichen Problemen in der Ehe der Richins, ihre Affäre mit einem anderen Mann und Millionen Dollar Schulden. Alles Faktoren, die Kouri Richins nach Ansicht der Staatsanwälte dazu motivierten, ihren Ehemann zu vergiften.
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»Sie hatte weder das Geld, um Eric zu verlassen, noch das Geld, um ihr Geschäft zu retten«, sagte Staatsanwalt Brad Bloodworth laut CNN in seinem Schlussplädoyer und beschrieb die Angeklagte als Person, die eine Fassade von Erfolg und Wohlstand aufrechterhalten wollte. »Kouri Richins ist eine sehr ehrgeizige Person. Sie geht Risiken ein. Es gab nur einen Weg – Eric musste sterben.«
Kouri Richins hatte zu Prozessbeginn auf nicht schuldig plädiert. Ihre Verteidiger argumentierten, sie sei nach einer schlampigen und voreingenommenen Untersuchung zu Unrecht für den Tod ihres Mannes verantwortlich gemacht worden.
