Sein Fell ist außergewöhnlich schön gezeichnet und auch sein Name lässt aufhorchen: Ein braun-weiß geschecktes Hengstfohlen namens J-Nimon K begeistert derzeit Pferdefans weltweit. Im Netz sind die Videos des grazilen Tiers ein Renner.
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Gezüchtet wurde das Fohlen im brandenburgischen Fehrbellin von Steffen Krehl. Die Farbe sei das Besondere an dem kleinen Hengst, sagt er. J-Nimon K ähnele einem Dalmatiner, einem Dalmatiner-Zebra oder einer Giraffe. »Als ich ihn das erste Mal im Gras habe liegen sehen, habe ich gedacht: Oh, ein kleiner Hund. So sah es aus.«
Entsprechend enthusiastisch ist demnach die Reaktion von Experten und Laien. »Ja, die staunen alle sehr«, sagt Krehl. Selbst andere Pferde würden sich beim ersten Kontakt mit J-Nimon K verwundert zeigen.
Steffen Krehl mit seinem Fohlen J-Nimon K: »Man braucht ein bisschen Glück«
Foto: Sven Kaeuler / dpaWie also kreiert man eine solch interessante Fellzeichnung? »Man braucht ein bisschen Glück«, sagt Krehl. Maßgeblich für die Scheckung sei der Vater – der Hengst Genius. Das Tier aus den Niederlanden sei wegen seiner besonderen Zeichnung ein bei Züchtern sehr beliebter Deckhengst.
Krehl sah das Tier laut eigenen Angaben in einem Hengstkatalog und schob eine Besamung an – obwohl nicht klar war, ob sich die Scheckung des Vaters letztlich durchsetzen würde. Denn bei der Vererbung sei das Weiß des Schimmels dominant. Ihm bekannte Züchter hätten es in der Vergangenheit mit demselben Samen versucht, »aber da kamen keine Gepunkteten raus. Einmal ein Schimmel, einmal ein Brauner.«
J-Nimon K mit Artgenossen: Angstfreier Charakter
Foto: Sven Kaeuler / dpaDer rund fünf Monate alte J-Nimon K bleibt noch für ein paar Wochen bei seiner Mutter. Dann entscheidet sich, ob er direkt zu seinem Käufer nach Dubai gebracht oder womöglich zuvor in einem Gestüt in Europa ausgebildet wird. Züchter Krehl ist zuversichtlich, dass es dem jungen Pferd an nichts fehlen wird. Das Fohlen sei bisher angstfrei, kein »Schisser«: »Der geht immer schön voran.«
