Die Chats der Onlinecommunity von »764« sind anarchisch, brutal, ohne Regeln. Die 15-Jährige stößt aus Zufall darauf. Es ist die Zeit der Pandemie, und sie sucht Anschluss im Netz.
Im Chat gibt sie sich den Namen »FMLK«. Sie versteht schnell: Der »764«-Szene geht es darum, besonders gewalttätig zu sein. Wer skrupelloser als alle anderen im Chat ist, gewinnt Einfluss.
Aussteigerin »FMLK«: Einer der ersten Todesfälle der »764«-Szene
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In dieser Zeit begegnet »FMLK« auch einem Hamburger namens »White Tiger«. Er soll Teil des inneren Kreises dieser Szene sein.
Die zweite Folge der Serie »Menschenjagd« erzählt von ihrem Kontakt mit ihm. Es geht auch um ihre eigene Rolle beim Suizid eines jungen Mannes. Er gilt als eines der ersten Todesopfer von »764«.
Inzwischen hat »FMLK« die Szene verlassen, aber ihre Taten verfolgen sie. »Fünf Minuten Grausamkeit können wie eine lebenslange Strafe sein«, sagt sie heute.
Hören Sie hier die Folge:
Hier können Sie die ganze Podcastserie hören.
In diesem Text geht es um massive Gewalt und Suizid. Wenn Sie mit Suizidgedanken kämpfen oder selbst Opfer von Gewalt im Netz geworden sind, gibt es viele Stellen, die Ihnen helfen können. Einige finden Sie hier:
Telefonhotline für Hilfe bei Suizidgedanken: 0800 111 0 111
Hilfe nach sexuellem Missbrauch: 0800 2255 530
Online-Suizidprävention: https://www.u25-deutschland.de/
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