Welt 18.09.2026
17:21 Uhr

18-Jährige soll Rollstuhlfahrer mit Flüssigkeit übergossen und angezündet haben


Eine verbale Auseinandersetzung in Hagen soll dramatisch eskaliert sein: Eine 18-Jährige steht im Verdacht, einen Rollstuhlfahrer mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und angezündet zu haben. Der Mann wurde schwer verletzt.

18-Jährige soll Rollstuhlfahrer mit Flüssigkeit übergossen und angezündet haben

Ein Rollstuhlfahrer ist in Hagen bei einem Streit von einer Frau mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und angezündet worden. Der 67-Jährige erlitt schwere Verletzungen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Stadt am Freitag mitteilten. Lebensgefahr bestehe nicht. Die Tat ereignete sich am Donnerstagabend in einer Grünanlage. Demnach kam es zwischen dem Mann und einer ihm flüchtig bekannten 18-Jährigen zu einer verbalen Auseinandersetzung. Daraufhin soll die Frau den 67-Jährigen mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und in Brand gesetzt haben. Passanten löschten das Feuer und verständigten die Polizei. Spezialkräfte nahmen die zunächst flüchtige Verdächtige vorläufig fest. Eine Mordkommission nahm Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts auf.