Welt 02.06.2026
14:38 Uhr

58-Jähriger stürzt in Allgäuer Alpen 100 Meter ab und stirbt


In der Nähe von Füssen wurde die Leiche eines 58-Jährigen entdeckt. Der Wanderer war offenbar alleine unterwegs. Der leblose Körper lag tagelang in einer tiefen Rinne.

58-Jähriger stürzt in Allgäuer Alpen 100 Meter ab und stirbt

Für die Retter war der Einsatz eine Herausforderung: Ein 58-Jähriger ist in den Allgäuer Alpen nahe Füssen (Landkreis Ostallgäu) tödlich verunglückt. Wie die Polizei mitteilte, sei der Mann nach bisherigen Erkenntnissen bereits am Donnerstag beim Abstieg in einem ausgesetzten Felsbereich abgestürzt. Dabei zog er sich tödliche Verletzungen zu. Ein ausgesetzter Felsbereich ist eine Stelle im Felsgelände, die stark absturzgefährdet ist, weil sie zum Beispiel steil, schmal oder an einer Felskante liegt und daneben oder darunter ein tiefer Abgrund ist. Bergwanderer hatten am Samstag unterhalb des sogenannten 12-Apostelgrats zwischen Pilgerschrofen und Säuling herrenlose Ausrüstungsgegenstände entdeckt und Alarm geschlagen. Eine großangelegte Suchaktion der Bergwacht Füssen, bei der auch eine Drohne zum Einsatz kam, führte schließlich zum Fund des Verunglückten. Der leblose Körper lag nach Angaben der Retter in einer steilen, felsdurchsetzten Rinne etwa 100 Höhenmeter unterhalb der Felskante. Die Notärztin des Rettungshubschraubers „Christoph 17“ habe vor Ort nur noch den Tod des Mannes feststellen können. Der Leichnam wurde anschließend durch die alpine Einsatzgruppe der Polizei mit Unterstützung eines weiteren Polizeihubschraubers sowie der örtlichen Bergwacht geborgen.