Welt 16.10.2026
11:13 Uhr

„Alle lassen ihren Dreck und ihren Müll da“, klagt Guido Maria Kretschmer über Berlin


Von Berlin habe er mittlerweile die Nase voll, so Guido Maria Kretschmer – die Stadt sei ihm zu rau geworden, sagt der Designer in einem Interview. Aber auch an seiner neuen Wahlheimat Hamburg hat der 61-Jährige etwas auszusetzen.

„Alle lassen ihren Dreck und ihren Müll da“, klagt Guido Maria Kretschmer über Berlin

Der Modedesigner und TV-Moderator Guido Maria Kretschmer empfindet Berlin als zunehmend raue Stadt. „Alle amüsieren sich im Tiergarten, lassen ihren Dreck und ihren Müll da, und keiner macht mal was Nettes“, sagte der 61-Jährige im Podcast „Dein Ernst“ (verlinkt auf https://plus.rtl.de/dein-ernst-p_268998) im Gespräch mit dem Autor und Entertainer Benjamin von Stuckrad-Barre. „Das ist wirklich eine raue Stadt geworden.“ In seinen Augen sei Berlin heute „etwas rauer“ als früher und „wirklich voll“. Der „Shopping Queen“-Moderator, der in Münster geboren wurde, war vor einigen Jahren von Berlin nach Hamburg gezogen. Ausschlaggebend dafür war letztendlich, dass ihm das Pendeln zu viel wurde, wie Kretschmer erzählt. In einer Nacht habe er „fast einen schweren Unfall“ gehabt. Er habe Berlin in guter Erinnerung, betonte der Modedesigner. „Ich bin da ein bisschen erwachsen geworden. Ich habe der Stadt viel zu verdanken. Ich kenne mich da super aus, habe da viele Freunde.“ Die Hauptstadt sei außerdem ein Ort, an dem „viele Menschen sehr kreativ sein dürfen und immer noch können“. Auch seine neue Heimat Hamburg „liebe“ er sehr, sagte Kretschmer. „Nur ich finde, die können hier keinen Verkehr. Das regt mich hier extrem auf manchmal.“