Die Horror-Comedyserie „Widow's Bay“ (verlinkt auf https://www.welt.de/kultur/kino/article69f0cadb0a6cdcddb4cd0584/serie-widows-bay-der-politiker-als-armes-schwein.html) hat bei den 78. Emmy Awards einen Rekord aufgestellt. Die Serie gewann 14 Auszeichnungen, darunter den Emmy als beste Comedyserie sowie drei Schauspielpreise. Damit übertraf sie den bisherigen Rekord von 13 Emmys, den im vergangenen Jahr die Satireserie „The Studio“ (verlinkt auf https://www.welt.de/kultur/kino/article255806266/The-Studio-Diese-Serie-beweist-dass-die-Zeit-der-Wokeness-abgelaufen-ist.html) aufgestellt hatte. Die von Katie Dippold entwickelte Serie erzählt von einer Inselgemeinschaft in Neuengland, die mit einem jahrhundertealten Fluch konfrontiert ist. Damit verdrängte die Serie „Hacks“ vom Spitzenplatz, die in ihrer fünften und letzten Staffel die meisten Nominierungen unter den Comedyserien erhalten hatte. Matthew Rhys wurde als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. Kate O'Flynn gewann als beste Nebendarstellerin, Stephen Root als bester Nebendarsteller. Dippold erhielt zudem den Preis für das beste Drehbuch. Jean Smart stellt Hauptdarstellerinnen-Rekord auf Jean Smart hat für ihre Rolle in der Comedyserie „Hacks“ bei den 78. Emmy Awards zum fünften Mal in Folge den Emmy als beste Hauptdarstellerin in einer Comedyserie gewonnen. „Was für eine Reise das gewesen ist“, sagte die 75-Jährige bei der Preisverleihung. Sie ist die erste Frau, die in jeder Staffel einer Serie, die über mehrere Staffeln lief, als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet wurde. Für Smart ist es bereits die achte Emmy-Auszeichnung insgesamt. Damit zieht sie mit dem Rekord für die meisten Emmy-Auszeichnungen einer Schauspielerin gleich, den bislang Cloris Leachman und Julia Louis-Dreyfus hielten. Noah Wyle gewinnt erneut Emmy für „The Pitt“ Noah Wyle hat zum zweiten Mal in Folge den Emmy als bester Hauptdarsteller in einer Dramaserie für „The Pitt“ gewonnen. In der HBO-Max-Serie spielt der 54-Jährige den Arzt Michael „Robby“ Robinavitch in einer Notaufnahme in Pittsburgh. Die Rolle hat Wyles Karriere neuen Auftrieb gegeben. Bekannt wurde er in den 1990er Jahren als Dr. John Carter in der langjährigen Krankenhausserie „Emergency Room“. „Ich bin in Los Angeles aufgewachsen, ich bin ein Hollywood-Kind“, sagte Wyle bei seiner Dankesrede. „Das ist alles, was ich jemals machen wollte.“ „The Pitt“ war mit den meisten Nominierungen aller Serien in die diesjährigen Emmys gegangen. Die Serie spielt nahezu in Echtzeit in der Notaufnahme eines Krankenhauses und begleitet Ärzte und Pflegekräfte durch ihren Arbeitsalltag. Trotz Wyles Auszeichnung ging „The Pitt“ in den beiden Kategorien für die besten Nebendarsteller leer aus. In der Kategorie beste Nebendarstellerin setzte sich Allison Janney für „Diplomatische Beziehungen“ gegen vier Darstellerinnen aus „The Pitt“ durch. Bei den Hauptdarstellerinnen gewann Rhea Seehorn für ihre Rolle in der Apple-TV-Serie „Pluribus“ (verlinkt auf https://www.welt.de/kultur/plus690ca355154e6f61444c79bc/pluribus-auf-apple-tv-wenn-ein-alien-virus-die-menschheit-verschluckt.html) . Seehorn war zuvor zweimal für ihre Rolle in „Better Call Saul“ nominiert gewesen, ohne einen Emmy zu gewinnen. „The Pitt“ hat außerdem erneut den Emmy Award als beste Dramaserie des Jahres gewonnen. Die Produktion setzte sich bei der Gala in Los Angeles unter anderem gegen Konkurrenten wie „Pluribus – Glück ist ansteckend“ und „Diplomatische Beziehungen“ durch. „The Pitt“ hatte den Hauptpreis in der Drama-Kategorie bereits im vergangenen Jahr gewonnen. Die wichtigsten Gewinner im Überblick: Comedy-Kategorie: Herausragende Comedyserie : „Widow's Bay“ Herausragende Nebendarstellerin in einer Comedyserie : Kate O'Flynn („Widow's Bay“) Herausragende Hauptdarstellerin in einer Comedyserie : Jean Smart („Hacks“) Herausragender Nebendarsteller in einer Comedyserie : Stephen Root („Widow's Bay“) Herausragender Hauptdarsteller in einer Comedyserie : Matthew Rhys („Widow's Bay“) Herausragendes Drehbuch für eine Comedyserie : Katie Dippold („Widow's Bay“) Herausragende Regie für eine Comedyserie : Hiro Murai („Widow's Bay“) Drama-Kategorie: Herausragende Dramaserie : „The Pitt“ Herausragende Nebendarstellerin in einer Dramaserie : Allison Janney („The Diplomat“, deutscher Titel: „Diplomatische Beziehungen“) Herausragende Hauptdarstellerin in einer Dramaserie : Rhea Seehorn („Pluribus“, deutscher Titel: „Pluribus – Glück ist ansteckend“) Herausragender Nebendarsteller in einer Dramaserie : Tom Pelphrey („Task“) Herausragender Hauptdarsteller in einer Dramaserie : Noah Wyle („The Pitt“) Herausragende Regie einer Dramaserie : Saul Metzstein („Slow Horses“, deutscher Titel: „Slow Horses – Ein Fall für Jackson Lamb“) Herausragendes Drehbuch für eine Dramaserie : Vince Gilligan („Pluribus“, deutscher Titel: „Pluribus – Glück ist ansteckend“)