Welt 13.10.2026
14:05 Uhr

Das Porto für Brandbriefe soll gesenkt werden


Und die Post plant noch mehr Überraschungen.

Das Porto für Brandbriefe soll gesenkt werden

Die Bundesnetzagentur hat der Post feierlich die Erlaubnis erteilt, die Portogebühren zu erhöhen. Ab Januar nächsten Jahres darf das Unternehmen für seine immer eingeschränkteren Leistungen über 20 Prozent mehr verlangen. Ein Standardbrief könnte dann zwischen 110 und 115 Cent kosten, es wird spannend für welche Zahl sich die Post am Ende entscheiden wird. Es muss ja auch nicht unbedingt eine runde Summe sein, eine 113-Cent-Briefmarke wäre mal eine Abwechslung. Wer richtig Geld sparen will, sollte die Weihnachts-, Geburtstags- und Ostergrüße für die nächsten 20 bis 30 Jahre im Voraus verschicken. Auch alle Pakete des kommenden Jahrzehnts sollte man schon jetzt auf den Weg bringen, denn da ist ebenfalls mit erheblichen Preisaufschlägen zu rechnen. Da sich immer mehr Firmen die Retouren bezahlen lassen, sollte man außerdem schon heute alles zurückschicken, was man bis 2047 bestellen wird. Nicht alles Dienste der Post werden von der Portoerhöhung betroffen sein. Der Preis für Brandbriefe und Offene Briefe bleibt gleich, das Porto für unfrankierte Briefe soll sogar gesenkt werden.