Welt 21.04.2026
09:23 Uhr

Die HHLA bietet den verbliebenen Kleinaktionären nun deutlich mehr an


Die Zwangsabfindung für das sogenannte Squeeze-Out soll bei 21,16 Euro je Aktie liegen. Die Stadt Hamburg und der Maritimkonzern MSC wollen den Hamburger Hafenlogistik-Konzern im Juni von der Börse nehmen.

Die HHLA bietet den verbliebenen Kleinaktionären nun deutlich mehr an

Für die verbliebenen Kleinaktionäre des Hamburger Hafen-Logistikers HHLA hat ​sich das Warten gelohnt. Die beiden Großaktionäre, die Stadt Hamburg ⁠und die schweizerische Reederei MSC, bieten ihnen als Zwangsabfindung 21,16 Euro je A-Aktie an, wie die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) am Dienstag mitteilte. Das ist gut ein ⁠Viertel ​mehr als ‌die 16,75 Euro, die sie 2024 bei ihrem Übernahmeangebot offeriert hatten. Der Preis richtet sich nach dem Dreimonats-Durchschnittskurs der HHLA-Aktie. Am Montag hatte sie mit 22,20 Euro geschlossen. Damit dürfte die HHLA im Juni nach 19 ‌Jahren vom Kurszettel der Börse ⁠verschwinden. ​Die Hauptversammlung muss der Zwangsabfindung (Squeeze-Out) am 11. Juni noch zustimmen. ⁠Die Stadt Hamburg hatte sich 2024 mit MSC zusammengetan und ein gemeinsames Übernahmeangebot für die ‌HHLA unterbreitet. Sie halten ⁠über ‌die ​Port of ⁠Hamburg Beteiligungsgesellschaft ​nun zusammen mehr als 95 Prozent der ‌Anteile.