Welt 01.06.2026
12:49 Uhr

Dynamo-Profi musste nach Hirnblutung notoperiert werden


Dynamo Dresdens Abwehrspieler Lars Bünning schwebte nach einer Hirnblutung in Lebensgefahr. Der Klub vermeldet nach der Notoperation Informationen zum Gesundheitszustand des 28-Jährigen.

Dynamo-Profi musste nach Hirnblutung notoperiert werden

Abwehrspieler Lars Bünning von Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/sg-dynamo-dresden/) schwebte nach einer Hirnblutung in Lebensgefahr und musste in einer Dresdner Klinik notoperiert werden. Wie der Verein mitteilte, erlitt der Abwehrspieler die Hirnblutung spontan und ohne äußere Einwirkung. Es wurde umgehend eine Operation durchgeführt, die – wie es weiter heißt – „lebensnotwendig“ war. Die Operation ist erfolgreich verlaufen. Bünning ist bei vollem Bewusstsein und wird derzeit intensivmedizinisch betreut, bevor die nächsten Schritte im Rahmen seiner Rehabilitationsmaßnahmen eingeleitet werden. „Die Nachricht ist ein absoluter Schockmoment für uns gewesen. In solchen Situationen rückt der Fußball vollkommen in den Hintergrund, denn nichts ist wertvoller als die Gesundheit“, sagte Dynamo Dresdens Sportchef Sören Gonther. Zum Glück sei die Operation Bünnings sehr gut verlaufen: „Lars ist wieder bei vollem Bewusstsein. Der gesamte Verein ist in Gedanken bei ihm und seinen Angehörigen. Wir werden ihn auf seinem Genesungsprozess bestmöglich unterstützen.“ Bünning feierte vor wenigen Tagen seine Hochzeit Bünning, dessen Vertrag bei Dynamo noch ein Jahr läuft, hatte erst vor wenigen Tagen in Dresden geheiratet. Der 28-Jährige wechselte 2023 vom 1. FC Kaiserslautern zu Dynamo Dresden und stieg mit dem Klub im vergangenen Jahr in die Zweite Liga auf. Als Stammspieler war er eine der tragenden Säulen der Aufstiegsmannschaft. In der abgelaufenen Saison verlor der Verteidiger in der Rückrunde seinen Stammplatz. In den letzten fünf Spielen der Saison stand er nicht mehr in Dynamos Kader. In seinen zwölf Saison-Einsätzen erzielte er ein Tor. Dynamo kündigte auf seiner Homepage an, weitere Informationen zu Bünnings Gesundheitszustand und zum Reha-Prozess in enger Abstimmung mit den Angehörigen zu kommunizieren.