Nicht einmal eine Woche ist es her, dass der Traum des FC Bayern vom Einzug ins Endspiel der Champions League platzte. Die Münchner kamen im Halbfinal-Rückspiel gegen Paris St. Germain nicht über ein 1:1 hinaus – das war zu wenig nach dem spektakulären 4:5 im Hinspiel. Und doch ist der deutsche Fußball im Finale der Königsklasse vertreten – durch den Schiedsrichter: (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/fussball/plus69fc69b3cd4a28c47001f76b/deniz-aytekin-es-gab-spieler-die-hatten-schon-angst-wenn-ich-sie-nur-angeguckt-habe.html) Dem 42 Jahre alten Daniel Siebert aus Berlin wird die Ehre zuteil, das Finale am 30. Mai in Budapest zwischen Arsenal London (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/arsenal-london/) und PSG (18.00 Uhr) zu leiten. Das teilte der europäische Verband am Montagnachmittag mit. Positives Feedback nach Arsenals Finaleinzug Für Siebert, der seit 2015 als internationaler Schiedsrichter tätig ist, wird es das erste Finale in einem Uefa-Klubwettbewerb. In der aktuellen Saison hat er bereits neun Champions-League-Spiele gepfiffen – darunter das Viertelfinal-Hinspiel zwischen Sporting Lissabon und dem FC Arsenal sowie das Halbfinalrückspiel zwischen dem FC Arsenal und Atlético Madrid (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/atletico-madrid/) . Dass Siebert nach dem Semifinale noch das Finale bekommt, ist eine besondere Wertschätzung. Er hatte im Nachgang der Partie in London viel positives Feedback. Zudem war Siebert Schiedsrichter des Halbfinales der Europa League (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/europa-league/) 2025 zwischen Manchester United und Athletic Bilbao. Bei der EM 2024 leitete er zwei Spiele, bei der EM 2020 drei Partien.