Welt 12.10.2026
12:21 Uhr

Frau prallt beim Bungee-Jumping gegen Felswand und stirbt


Eine 21-Jährige ist im Sauerland bei einem Bungee-Sprung verunglückt. Die Vorrichtung dafür soll sie selbst gebaut haben. Während der erste Sprung ihres Partners gelang, prallte die Frau mit dem Kopf gegen den Fels.

Frau prallt beim Bungee-Jumping gegen Felswand und stirbt

Bei einem verheerenden Bungee-Sprung in einem ehemaligen Steinbruch im sauerländischen Warstein ist eine 21-Jährige tödlich verunglückt. Sie und ihre Begleiter hätten am Samstag selbst eine Vorrichtung zum Bungee-Jumping gebaut, sagte ein Polizeisprecher am Sonntagabend. Die Frau sei mit dem Kopf gegen eine Felswand geprallt und dabei ums Leben gekommen. Sie soll von vier weiteren Personen zu dem Ausflug begleitet worden sein. Die Polizei beschrieb gegenüber dem WDR (verlinkt auf https://www1.wdr.de/nrw/sauerland-siegerland/kreis-soest/warsteiner-steinbruch-toedlicher-bungee-sprung-100.html) die selbst gebaute Vorrichtung. Es soll sich um eine sogenannte Highline gehandelt haben, also ein Doppelseil, das von einer Felskante zur anderen gespannt war. Befestigt wird eine solche Verbindung mit speziellen Ankerpunkten. Dieses Seil soll sich bereits vor Ort befunden haben, wie ein Polizeisprecher am Montag mitteilte. An dieser Highline war das Bungee-Seil angebracht. Laut WDR sollen die jungen Erwachsenen im Alter von 19 bis 34 Jahren die Sprünge von der Felswand gestartet haben und dann in das Bungee-Seil an der Vorrichtung gefallen sein. Erster Sprung aus der Gruppe gelingt Offenbar soll der erste Sprung eines 34-jährigen Begleiters aus Siegen noch geklappt haben. Erst beim zweiten Sprung ereignete sich der Unfall. Die Frau stammte aus Aschersleben in Sachsen-Anhalt. Der Vorfall ereignete sich den Angaben nach gegen 17:15 Uhr. Aufgrund ihrer schweren Verletzungen starb die Frau nach erfolglosen Wiederbelebungsversuchen noch vor Ort. Die Ermittler gehen nach ersten Erkenntnissen von einem Unfall aus. Die vier Begleiter wurden von Notfallseelsorgern der Feuerwehr betreut. Laut WDR soll sich die Gruppe nur flüchtig gekannt und gelegentlich gemeinsame Kletterausflüge unternommen haben. Zunächst war die Polizei von einem Kletterunfall ausgegangen, bei dem die junge Frau 15 Meter in die Tiefe gestürzt und gestorben sei. Diese Angaben korrigierte der Sprecher später.