Bei einem Tauchunfall auf den Malediven sind vermutlich fünf Italiener ums Leben gekommen. „Es wird davon ausgegangen, dass die Taucher starben, als sie versuchten, in einer Tiefe von 50 Metern Höhlen zu erkunden“, teilte das italienische Außenministerium am Donnerstag mit. Die Behörden vor Ort hätten Ermittlungen aufgenommen. Wie Sicherheitskräfte auf den Malediven mitteilten, wurden die Italiener als vermisst gemeldet, nachdem sie nicht von einem Höhlentauchgang in großer Tiefe im Vaavu-Atoll südlich der Hauptstadt Malé zurückgekehrt waren. Flugzeuge und Schnellboote wurden demnach für eine groß angelegte Suche eingesetzt. In einer bis zu 60 Meter tiefen Höhle sei eine Leiche gefunden worden. Weitere Taucher der Küstenwache würden zur Unterstützung der Suche entsandt. Die Universität Genua bestätigte laut BBC (verlinkt auf https://www.bbc.com/news/articles/c62e0p7rd2ro) , dass mehrere ihrer Angehörigen unter den mutmaßlichen Opfern des Unglücks sind. Demnach befanden sich eine Professorin für Meeresbiologie, ihre Tochter sowie zwei Nachwuchswissenschaftler in der Tauchgruppe. Zur fünften vermissten Person lagen zunächst keine Informationen vor. Die Hochschule bekundete ihre Anteilnahme. Der Inselstaat im Indischen Ozean gilt als Paradies für Taucher. Das vom Tourismus abhängige Land ist stark vom Klimawandel betroffen: Sein Fortbestehen ist durch den steigenden Meeresspiegel akut bedroht.