Pikantes Problem zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt: Tennisprofi Arthur Gea hat bei seinem Auftaktmatch bei den French Open (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/tennis/) nicht nur mit seinem russischen Gegner Karen Chatschanow zu kämpfen gehabt, sondern auch mit Magen-Darm-Problemen. „Ich habe Durchfall, ich muss dringend auf die Toilette, ich halte es nicht mehr aus. Ich werde gleich auf den Platz scheißen“, sagte der Franzose zu den Offiziellen. Der Schiedsrichter genehmigte Gea den dringend nötigen Toilettengang aber erst, nachdem er sein Aufschlagspiel zum 2:4 im ersten Satz beendet hatte. Kaum war der Ball vom Chatschanow im Aus gelandet, stürmte der 21-Jährige vom Platz und in die Katakomben des Court Suzanne-Lenglen. Normalerweise sind Toilettenpausen nur zwischen den Sätzen erlaubt. Ob der Vorfall auch etwas mit den Bedingungen zu tun hatte, ist unbekannt. Am Starttag des Grand-Slam-Turniers in Paris ist es sommerlich heiß mit viel Sonne und Temperaturen um 30 Grad. Gea verlor jedenfalls das Duell mit 3:6, 6:7 und 0:6. Zverev hofft bei French Open auf den langersehnten Durchbruch Am Auftakttag der French Open bestritt auch der deutsche Tennisstar Alexander Zverev (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/alexander-zverev/) sein erstes Match. Der 29-Jährige traf an diesem Sonntag auf dem Court Philippe-Chatrier auf den Franzosen Benjamin Bonzi und wurde seiner Favoritenrolle mit einem ungefährdeten Sieg gerecht. Am Ende hieß es 6:3, 6:4, 6:2 für den Deutschen. Bei seinem erneuten Anlauf auf den ersehnten ersten Grand-Slam-Turniersieg hat Zverev auch Unterstützung von Promi-Arzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/hans-wilhelm-mueller-wohlfahrt/) erhalten. „Ich habe zwei wunderbare Behandlungen gehabt bei Dr. Müller-Wohlfahrt, die haben mir sehr geholfen“, sagte der Weltranglistendritte. Wegen wieder aufgekommener Rückenprobleme hatte er zuvor seinen Start beim Heimturnier in Hamburg absagen müssen. Aktuell mache der Rücken aber keine Probleme mehr, so Zverev. In der zweiten Runde trifft der Hamburger nun auf den Tschechen Tomas Machac. Sein Ziel bei den French Open ist klar: der Titel. Auf die Frage, wie er in einem möglichen Finale den italienischen Dominator Jannik Sinner schlagen will, antwortete Zverev lächelnd: „Besser spielen würde sehr hilfreich sein.“ Zverev hat neun Duelle in Serie mit dem Weltranglistenersten verloren und dabei größtenteils keine Chance gehabt. Am Starttag ist von den Mitfavoriten neben Zverev auch Novak Djokovic im Einsatz. Der 24-malige Grand-Slam-Turniersieger aus Serbien bekommt es in seinem Erstrundenmatch mit dem aufschlagstarken Franzosen Giovanni Mpetshi Perricard zu tun. Sein Match ist für den Abend (laut Plan ab 20.15 Uhr) (verlinkt auf https://sportdaten.welt.de/tennis/roland-garros/ma11753350/mpetshi-perricard-g---kouame-m_novak-djokovic/liveticker/) angesetzt.