Endlich mal gute Nachrichten aus der deutschen Wirtschaft! Die beiden leidgeprüften Traditionsunternehmen Volkswagen (verlinkt auf https://www.welt.de/wirtschaft/article69afbba664d1f5a2cd51830b/volkswagen-gewinn-bricht-drastisch-ein-vw-streicht-50-000-stellen-in-deutschland.html) und Deutsche Bahn (verlinkt auf https://www.welt.de/wirtschaft/article69934f3e6e842744e5c577ff/deutsche-bahn-ein-einziges-trauerspiel-das-sich-nicht-mit-winter-im-winter-erklaeren-laesst.html) haben angekündigt, ihre Kernkompetenzen künftig zu bündeln. Ziel der Fusion sei es, „Synergien im Bereich strategischer Fehlentscheidungen effizienter zu nutzen“, wie es in einer gemeinsamen Pressemitteilung heißt. Beide Konzerne gelten seit Jahren als führend auf ihrem jeweiligen Spezialgebiet: Während Volkswagen international Maßstäbe darin setzte, technologische Trends etwa zehn Jahre zu spät zu erkennen, hat sich die Deutsche Bahn einen hervorragenden Ruf im Bereich Verspätungsmanagement erarbeitet. „Da können wir viel voneinander lernen“, erklärte ein Sprecher des neuen Mischkonzerns, der den Namen DVBW (Deutsche Volksbahnwagen) tragen soll, „Volkswagen hat den Elektroautoboom verschlafen – das passt perfekt zur jahrzehntelangen Erfahrung von Bahnkunden, grundsätzlich zu spät zu kommen.“ VW und Bahn harmonieren bereits auf Managerebene Besonders harmonisch verliefen laut Insidern die Gespräche auf der Managementebene. „Es gab sofort eine gemeinsame Basis“, so ein Beteiligter. „Managerboni trotz katastrophaler Ergebnisse – da sprechen beide Unternehmen (verlinkt auf https://www.welt.de/wirtschaft/video248986990/Deutsche-Bahn-Millionen-Boni-fuer-Vorstaende-trotz-verfehlter-Konzernziele.html) dieselbe Sprache (verlinkt auf https://www.welt.de/politik/deutschland/article698ae5f632d4cde334d8dcd4/volkswagen-vw-vorstand-erhaelt-ueberraschend-millionen-bonus-mitarbeiter-fordern-aufklaerung-zu-buchungs-trick.html) .“ Erste gemeinsame Produkte sind bereits in Planung. Flaggschiff des neuen Konzerns soll der Volkswagen ICE werden – ein Fahrzeug, das die Vorteile beider Marken vereint. Geliefert wird es mit umgekehrter Sitzplatzreihenfolge, dauerhaft verstopften WCs und einer innovativen Zufallsstart-Technologie. „Man weiß nie genau, wann oder ob der Motor anspringt und man pünktlich zum Termin erscheint“, erklären die Entwickler stolz. „So erlebt der Autobesitzer schon beim Losfahren authentisches Bahngefühl.“ VW plant neue Modelle Auch Volkswagen bringt Ideen in die Partnerschaft ein. So arbeitet man an einem SUV in der Größe eines mittleren Schwerlastzugs. Das Fahrzeug verfügt über Eisenbahnräder und kann Kinder künftig besonders sicher zur Schule bringen – vorausgesetzt, diese liegt direkt an einem Schienenstrang. Für umweltbewusste Kunden ist zudem der VW Popeye geplant: eine moderne Draisine für den urbanen Berufsverkehr. Angetrieben wird sie ausschließlich durch Armkraft. „Damit verbinden wir Nachhaltigkeit mit Fitness“, heißt es aus dem Projektteam. Die Bundesregierung gab sich unterdessen ausgesprochen erleichtert und begrüßte die Fusion ausdrücklich. Das Verkehrsministerium erklärte, Deutschland sichere mit der visionären Fusion seine internationale Spitzenposition – zumindest im Bereich organisatorischer Improvisationskunst. Folgen Sie GLASAUGE trotzdem auf Facebook (verlinkt auf http://www.facebook.com/glasauge.satire) , X (verlinkt auf https://twitter.com/WELT_GLASAUGE) oder Instagram (verlinkt auf https://www.instagram.com/glasauge_satire/) – und verpassen Sie künftig keine Scherzartikel und Zusatzsatiren!