Welt 21.03.2026
19:31 Uhr

Langjähriger Ex-FBI-Direktor Robert Mueller ist tot


Während seiner ersten Amtszeit prangerte US-Präsident Trump die Russland-Ermittlungen von Mueller als „Hexenjagd“ an. Nun ist der damalige Leiter der Untersuchung gestorben – und Trump äußerte sich bereits.

Langjähriger Ex-FBI-Direktor Robert Mueller ist tot

Der Leiter der Sonderermittlungen in der Russland-Affäre um US-Präsident Donald Trump, Robert Mueller, ist Medienberichten zufolge tot. Der frühere langjährige FBI-Direktor sei im Alter von 81 Jahren gestorben, berichteten der US-Sender MS Now (verlinkt auf https://www.ms.now/news/former-special-counsel-robert-mueller-has-died) und die „New York Times“ (verlinkt auf https://www.nytimes.com/2026/03/21/us/politics/robert-s-mueller-dead.html) unter Berufung auf seine Familie. Vergangenes Jahr war bekannt geworden, dass Mueller an Parkinson erkrankt war. Trump schrieb in einer ersten Reaktion nach Muellers Tod auf Truth Social (verlinkt auf https://truthsocial.com/@realDonaldTrump/posts/116268334535345382) : „Gut, ich bin froh, dass er tot ist. Er kann unschuldigen Menschen nicht mehr schaden!“. Als Sonderermittler hatte Mueller von 2017 bis 2019 eine mögliche Einmischung Russlands bei der US-Wahl 2016 zugunsten Trumps untersucht – zum Ärger des Präsidenten. Mueller hatte jedoch keine Belege dafür gefunden, dass es vor der Wahl Geheimabsprachen zwischen dem Trump-Wahlkampfteam und Vertretern Russlands gegeben habe. Eine Behinderung der Ermittlungen der Justiz durch Trump schloss Mueller nicht aus. Dennoch wertete Trump den Bericht als Entlastung - die Ermittlungen bezeichnete er immer wieder als „Hexenjagd“. Die langsam fortschreitende Erkrankung Parkinson lässt Zellen im Gehirn sterben, die den Botenstoff Dopamin produzieren, mit dessen Hilfe der Körper Bewegungen steuert. Bei Betroffenen ist Zittern eine typische Folge.