Am Dienstag ist ein Kundennewsletter von McDonald’s in den Posteingängen vieler deutscher Bürger gelandet, der nun für Aufsehen sorgt. Demnach wird McDonald’s den beliebten Burger McRib am 27. Oktober von der Speisekarte in Deutschland und Luxemburg streichen. Ein Pressesprecher der Kette bestätigt das Ende des McRib. Im Newsletter bezeichnet McDonald’s den McRib als „eine echte Ikone“. Der Burger besteht aus einem Schweinefleisch-Patty, BBQ-Sauce, Zwiebeln und Gurkenscheiben. Gründe für das Ende des dauerhaften Verkaufs nannte das Unternehmen nicht. Der McRib ist dabei nicht das erste Kultprodukt, das McDonald’s in jüngster Zeit verändert. Am 30. September kündigte das Unternehmen neue Versionen des McChicken und des Filet-O-Fish an. Die Reaktion darauf sei nicht so stark ausgefallen wie auf das McRib-Aus, sagte ein Pressesprecher von McDonald’s WELT. Das Presse-Team sei angesichts der Geschwindigkeit, der Menge und der Intensität der Anfragen „schon ein wenig überrascht“, gab der Sprecher zu. McRib in anderen Ländern meist nur befristet erhältlich In vielen Ländern wird der McRib bereits seit Langem nicht mehr dauerhaft angeboten. In den USA wurde der Burger 1981 eingeführt und 1985 aus dem Menü genommen. Seitdem kehrt er dort immer wieder befristet zurück, zuletzt im Dezember 2024 nach einer einjährigen Pause. Deutschland und Luxemburg waren Ausnahmen. Dort blieb der McRib dauerhaft im Angebot – nach Angaben von McDonald’s wegen der hohen Nachfrage. In Deutschland wurde der Burger laut dem Unternehmen seit 1989 verkauft. Bis zum 27. Oktober können Kunden das Original noch bestellen und laut McDonald’s das „einzigartige McRib-Feeling“ erleben. Die herzhaft-würzige BBQ-Sauce gilt als Markenzeichen des Burgers. Als Ersatz bringt McDonald’s den McRib Sweet Heat in die deutschen Läden. Der Burger wird mit einer feurig-süßen Chilisauce serviert und ist laut Unternehmen besonders würzig. Zum Start ist er in der McDonald’s-App zum Probierpreis von 2,99 Euro erhältlich. Auch der Sweet Heat soll nur für kurze Zeit angeboten werden.