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01.10.2026
20:56 Uhr
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Alexander der Große eroberte ein Weltreich. Er wollte immer mehr. Und endete als Wrack. Sein Biograf erklärt, warum ihn das an die Tech-Bros der Gegenwart erinnert.

Edmund Richardson erinnert zumindest in einer Sache an den Mann, über den er schreibt. Er ist sehr jung für das, was er erreicht hat: Mit 31 Jahren wurde er Professor für die Geschichte des antiken Griechenlands. Drei Jahre später erklärte die BBC ihn zu einem der führenden, jungen Intellektuellen Großbritanniens. Nun, mit kaum 44 Jahren, hat er eine Biografie über den wohl bekanntesten Mann der antiken Welt geschrieben: Alexander den Großen. DIE ZEIT: Vor 2.000 Jahren fragte sich der römische Historiker Arrian, ob es wirklich noch ein Buch über Alexander den Großen brauche – und schrieb dann selber eines.