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19.03.2026
12:00 Uhr
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Der Deutsche Gerd Faltings erhält den Abelpreis, quasi den Mathematik-Nobelpreis. Warum er am liebsten allein arbeitet und meint, dass KI uns am Ende wohl für doof hält

Mit nur 27 Jahren wurde Gerd Faltings 1982 zum jüngsten ordentlichen Mathematikprofessor Deutschlands. Vier Jahre später erhielt er die wichtigste Auszeichnung für brillante junge Mathematiker: die Fields-Medaille. Bis 2022 leitete Faltings mehr als zwei Jahrzehnte lang das Max-Planck-Institut für Mathematik in Bonn. Nun erhält er den Abelpreis, die höchste internationale Auszeichnung für Mathematik. Wofür genau, wusste er kurz vor Bekanntgabe nicht. DIE ZEIT: Erst einmal herzlichen Glückwunsch, Herr Faltings! Gerd Faltings: Danke. Das ist immer schön, geehrt zu werden. Das zeigt, dass die Leute einen noch mögen.