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29.09.2026
11:46 Uhr
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Dieses Gnocchirezept ist angelehnt an zwei römische Pastaklassiker, nimmt sich aber ein paar Freiheiten. Wen kümmert’s, wenn es so gut schmeckt?

Die Seite der Kastenreibe, die ich am häufigsten benutze, heißt offenbar ganz korrekt »Sternenklinge«, wie ich neulich gehört habe. Sie ist die einzige Seite mit kleinen, nach außen aufgebogenen Löchern und unglaublich effektiv darin, aus harten Dingen feine Krümel zu machen: Muskatnuss, Brot, Schokolade, Käse – und Pecorino Romano, der fein gerieben einer Mischung aus Sand und weichem Sägemehl ähnelt. In dieser Konsistenz – und dafür gibt es keinen anderen Beweis als meine eigene Erfahrung – schmilzt er am besten, wenn er auf Pasta oder, wie im Fall des Rezepts dieser Woche, auf Gnocchi trifft.