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16.03.2026
15:31 Uhr
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Der Angriff auf den Iran gilt weithin als schwerer Fehler. Dabei übersehen die Kritiker die Gefährlichkeit des Regimes – und seine Schwäche.

Ist es nicht ein entsetzlicher Fehler? Diese Frage bekommt derzeit jeder gestellt, der den amerikanisch-israelischen Angriff auf den Iran unterstützt hat. Die Angst vor einer großen Energie- und Wirtschaftskrise, die Zähigkeit des Regimes in Teheran, das fahrige Agieren von US-Präsident Donald Trump, die zivilen Opfer und die potentiellen humanitären Folgen weit über den Nahen Osten hinaus – das alles hat zu einer regelrechten Katastrophenstimmung mit Blick auf die Militärintervention beigetragen. Es fällt nicht leicht, ihr zu widerstehen, aber es ist notwendig: Die Konfrontation mit der Islamischen Republik ist weder sinnlos noch bereits verloren.