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06.10.2026
07:35 Uhr
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Der Horror vom 7. Oktober lässt sich kaum verarbeiten. Israels Jugend leidet darunter bis heute. In Gaza ist kaum ein Kind nicht traumatisiert. Sie werden Hilfe brauchen.

Drei Jahre ist es her. Seitdem ist mehr passiert, als in drei Jahrzehnte zu passen scheint. Der 6. Oktober 2023 war für mehr als 1.000 Menschen in Israel der letzte Tag ihres Lebens. Das letzte Mal zur Arbeit gehen. Das letzte Abendessen. Der letzte Sonnenuntergang. Der letzte Gute-Nacht-Kuss. Und für Millionen weitere sollte sich ihr Leben radikal verändern. Am Morgen des 7. Oktober überfielen islamistische Terroristen, vor allem der Hamas, Israel aus dem Gazastreifen heraus. Zuerst mit Tausenden Raketen, dann durchbrachen sie den Zaun. Sie überfielen Kibbuzim und ein Technofestival. Sie töteten, folterten, und Schnitten ihren Opfern die Köpfe ab. Vergewaltigten Frauen so heftig, dass ihnen die Becken brachen. Machten vor Kindern nicht halt. Sie filmten ihre Taten, nahmen Geiseln und verschleppten sie nach Gaza. Unter ihnen auch Kinder und Jugendliche.