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02.06.2026
18:05 Uhr
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Nadin Zaya ist 27 und Mitglied im neuen FDP-Präsidium. Hier sagt sie, was sie am Stil von Parteichef Kubicki stört – und was sie motiviert hat, dennoch anzutreten.

Im Zoomvideo sieht man: Nadin Zaya sitzt draußen vor einer Backsteinwand. Sie sei hier vor der Bibliothek, sagt sie. Und hält kurz einen roten Aktendeckel in die Kamera: Sie hat Arbeit von der Staatsanwaltschaft dabei, dort absolviert sie zurzeit eine Referendariatsstation. Alles ganz schön wild gerade. Zaya war zuletzt vier Jahre lang Vorsitzende der Jungen Liberalen Niedersachsen. Am Wochenende wurde sie zu einer von drei Beisitzerinnen im neuen FDP-Präsidium gewählt. Davor hatte sie eine fulminante Bewerbungsrede gehalten. Darin ging es auch um ihre persönliche Geschichte: Als Kind kam sie mit ihren Eltern aus dem Irak nach Deutschland, wuchs in Stralsund auf, arbeitete hart, studierte Jura. Neben der spontanen Kampfkandidatur von Marie-Agnes Strack-Zimmermann gegen Wolfgang Kubicki war das ein weiterer Überraschungsmoment auf dem FDP-Parteitag. Wer hätte gedacht, was alles noch in dieser Partei steckt?