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31.05.2026
17:22 Uhr
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Eine halbe Billion hat sich die Regierung genehmigt, um das Land zu modernisieren. Der ZEIT liegt exklusiv der erste Umsetzungsbericht vor. Er zeigt: Es gibt Probleme.

Was geschieht mit den Milliarden für die Infrastruktur? Diese Frage steht im Raum, seit die Bundesregierung sich über ein sogenanntes Sondervermögen eine halbe Billion geliehen hat, um das Land zu modernisieren. Nun hat das Bundesfinanzministerium Daten vorgelegt, mit denen sich die Verwendung der Gelder erstmals im Detail nachverfolgen lässt. Dieser sogenannte Monitoringbericht wurde für den Finanzausschuss im Bundestag erstellt und liegt der ZEIT vor. Das Ergebnis kann man so zusammenfassen: Das Geld fließt, aber beim Tempo geht noch mehr. Auf Bundesebene wurden demnach im Jahr 2025 insgesamt rund 74 Prozent der für Investitionen bereitgestellten Mittel abgerufen. Dabei seien bei der Digitalisierung und im Wohnungsbau »erste Fortschritte und Wirkungen« zu erkennen, wie es in dem Bericht heißt. Dagegen müsse bei den Bereichen Energieinfrastruktur, Forschung und Entwicklung und Verkehrsinfrastruktur »schneller von der Planung in die Umsetzung gegangen werden«.