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02.06.2026
17:27 Uhr
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Die Union dringt auf eine Wahlrechtsreform. Dabei geht es vor allem um Befindlichkeiten. Für die dringenden Regierungsvorhaben dieses Sommers wird das zum Problem.

Fragt man die Wählerinnen und Wähler in Deutschland, was ihnen gerade wichtig ist, nennen 22 Prozent die Wirtschaftslage. Laut dem aktuellen Politbarometer ist sie damit für die meisten ein »wichtiges Problem«. Dahinter kommen Klima und Energie, Zuwanderung, Renten. Was in dieser Liste nicht auftaucht, ist das Wahlrecht. Vermutlich würde es nie in einer solchen Liste auftauchen. Und im Moment erst recht nicht. Mit dem Wahlrecht gewinnt man keine Wahlen, das weiß man auch in der Union. Trotzdem will die Union nun bis zum Sommer neben all den anderen, auch aus Sicht der Wähler dringenden Reformvorhaben zu Rente, Bürokratieabbau und Krankenversicherung ausgerechnet das Wahlrecht reformieren. Man fragt sich: warum das denn?