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02.06.2026
05:33 Uhr
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2.200 Euro im Monat für die Kinder, 600 Euro für den Wohnort: Die Zulagen von Beamten sind teilweise absurd hoch und undurchsichtig. Und unfair gegenüber Angestellten.

Starten wir mit einem Beispiel: Eine verheiratete Lehrerin aus Köln hat drei Kinder. Da sie verbeamtet ist, bekommt sie einen Familienzuschlag von knapp 2.200 Euro brutto im Monat – zusätzlich zum Gehalt, zusätzlich zum Kindergeld. Und nun das Gegenbeispiel: Eine verheiratete Lehrerin aus Köln hat drei Kinder. Sie ist nicht verbeamtet, sondern angestellt. Sie erhält keinen einzigen Euro zusätzlich. Laut dem Lehrerverband SchaLL NRW verdient die verbeamtete Lehrerin im Vergleich zur angestellten Lehrkraft in ihrem Arbeitsleben nur durch die Kinderzulage bis zu 550.000 Euro mehr.