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12.03.2026
06:22 Uhr
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Seit dem Irankrieg steigen Benzinpreise in Deutschland doppelt so stark wie im EU-Schnitt. Bereichern sich die Ölkonzerne? Und: Parkplätze bebauen gegen Wohnungsmangel

Ein Krieg im Nahen Osten – und plötzlich steigen in Deutschland wieder die Energiepreise. Seit dem Angriff auf den Iran sind Gas, Benzin und Diesel deutlich teurer geworden . Bundesfinanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) hat den Anstieg der Spritpreise als ungerechtfertigt bezeichnet und ein schnelles Handeln der Bundesregierung gefordert. Den Ölkonzernen warf er "Preistreiberei" vor. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche kündigte an, dass Tankstellen ihre Preise künftig nur noch einmal am Tag erhöhen dürfen. Preissenkungen dagegen blieben jederzeit zulässig. Hilft das? Und warum sind die Spritpreise in Deutschland doppelt so stark gestiegen wie im EU-Schnitt? Marc Widmann , Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT, erklärt im Podcast, warum der Benzinpreis nicht sinkt, der Ölpreis aber schon – und was die Maßnahmen der Bundesregierung bringen. In vielen Städten ist Wohnraum knapp , während Parkplätze große Flächen belegen. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung hat untersucht, wie viel Wohnraum entstehen könnte, wenn Parkplätze überbaut würden. In drei Beispielstädten – Dortmund, Görlitz und Ulm – könnten laut der Studie auf großen Parkplätzen theoretisch fast 14.000 neue Wohnungen gebaut werden. Wie könnte das praktisch funktionieren, ohne Autofahrer komplett zu verdrängen? Der Journalist Paul Meerkamp hat für DIE ZEIT zu dem Thema recherchiert. Er erklärt, ob Parkplätze tatsächlich großes Potenzial für neuen Wohnraum bieten – und wo das bereits erfolgreich umgesetzt wurde. Und sonst so? Wenn der Nachthimmel glüht, kommen die Meteoritenjäger . Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Lisa Pausch , Konstantin Hadži-Vuković Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier . Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de .