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07.10.2026
11:13 Uhr
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Der Verkehrsausschuss hat die Planungen für den Neubau der wichtigen Strecke zwischen Hamburg und Hannover gebilligt. Damit solle ein »jahrelanger Stillstand« enden.

Der Bundestag hat für die bundesweit wichtige Bahnstrecke zwischen Hannover und Hamburg die Weichen für eine Neubautrasse gestellt. Der Verkehrsausschuss stimmte für einen entsprechenden Antrag. Die Bahn kann somit die Neubautrasse weiter planen. Die Beschlussvorlage sieht ebenfalls wesentliche Verbesserungen an der Bestandsstrecke vor. »Wir beenden den jahrelangen Stillstand bei Hamburg–Hannover und bringen Neubau und Verbesserungen auf der Bestandsstrecke endlich zusammen«, sagte Isabel Cademartori, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion. Der gesamte Bundestag soll sich am Donnerstagabend mit dem Projekt befassen. Laut Koalition gilt die Zustimmung als Formsache. Die Strecke Hannover-Hamburg ist eine der wichtigsten Verkehrsachsen in Deutschland. Die aktuell bestehende Strecke ist stark belastet. Isabel Cademartori, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, sagte: »Wir beenden den jahrelangen Stillstand bei Hamburg–Hannover und bringen Neubau und Verbesserungen auf der Bestandsstrecke endlich zusammen«. Der Neubau schaffe dringend benötigte Kapazitäten für Personen- und Güterverkehr. »Zugleich investieren wir rund 250 Millionen Euro zusätzlich in die bestehende Strecke bis spätestens 2034.«, sagte sie. Dazu gehört demnach mehr Lärmschutz, betriebliche Verbesserungen und die Chance auf neue Regionalhalte entlang der Neubaustrecke. Der CDU-Abgeordnete Christoph Ploß bezeichnete die Neubaustrecke als einen »zentralen Baustein«, um zusätzliche Kapazitäten zu schaffen und Engpässe zwischen Hamburg und Hannover aufzulösen. Bestätigung des Neubaus als Grundlage für weitere Planungen Die Bundeskoalition aus CDU und SPD hatte noch vor zwei Wochen eine Entscheidung über die Neubaustrecke verschoben. Niedersächsische Abgeordnete hatten dem Vernehmen nach auf schnelle Verbesserungen an der bestehenden Strecke gedrängt. Über eine Neubaustrecke wird seit vielen Jahren diskutiert, in Niedersachsen ist das Projekt aber umstritten. Dem Bericht über das Ergebnis der »Vorplanung« zufolge dient eine Neubaustrecke der Auflösung eines zentralen Engpasses im deutschen Schienennetz. Vorgesehen ist demnach als sogenannte Vorzugsvariante der zweigleisige Neubau zwischen Hannover-Vinnhorst und Hamburg-Meckelfeld mit einer Streckenlänge von 109 Kilometern. Der Bund empfahl die Bestätigung der sogenannten Vorzugsvariante als Grundlage für weitere Planungen, wie es in einer Unterrichtung des Verkehrsministeriums an den Ausschuss heißt. Nach der Bestätigung durch den Bundestag folgen die weiteren sogenannten Leistungsphasen. Es kann demnach noch jahrzehnte dauern, bis die ersten Züge über die neue Strecke fahren. In der Unterrichtung an den Ausschuss wird als Datum für eine Inbetriebnahme das Jahr 2050 genannt.