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21.03.2026
03:28 Uhr
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Wegen der Geflügelpest, geringerer Importe und eines höheren Konsums könnten zu Ostern Eier fehlen. In Supermärkten sind die Regale teils nicht mehr voll.

Die deutschen Legehennenhalter rechnen mit einer Knappheit an Eiern kurz vor Ostern. Derzeit könnten die Produzenten die Nachfrage nicht mehr decken, sagte der Vorsitzende des Bundesverbands Ei, Hans-Peter Goldnick, der Mitteldeutschen Zeitung. Bundesweit fehle von zehn gefragten Packungen eine. Für die Engpässe sind demnach mehrere Gründe verantwortlich: die Geflügelpest, geringere Importe von Eiern und ein höherer Konsum. Laut Eierverband essen die Deutschen im Schnitt inzwischen 255 Eier pro Jahr. Das seien 30 mehr als vor drei Jahren. Das liege daran, dass das Ei "nicht mehr als Cholesterinbombe" gelte, sondern als Proteinträger, sagte Goldnick. Seinen Angaben zufolge stammen über zwei Drittel der Eier in Supermärkten von regionalen Höfen, der Rest wird aus den Niederlanden geliefert. Das Land fahre die Massenproduktion jedoch zurück, um Umweltauflagen zu erfüllen, sagte Goldnick. Zudem setzt die Geflügelpest den Betrieben zu. Im vergangenen Herbst mussten 40.000 Legehennen in einem Betrieb in Mansfeld-Südharz wegen eines Virusausbruchs getötet werden. Insgesamt habe die Branche im vergangenen Jahr drei Prozent aller Legehennen durch das Virus H5N1 verloren, sagte der Verbandschef. "Es sind Einschläge, die in einem knappen Markt spürbar sind. Das wird sich an Ostern verschärfen", sagte Goldnick.