Zeit 19.08.2026
06:00 Uhr

Forschungszentrum zur Drohnenabwehr: Die Zukunft der Drohnenabwehr – made in Cochstedt?


Bei der Eröffnung eines Forschungszentrums ist politische Prominenz vor Ort. Denn es geht um besseren Schutz vor Drohnen. Und: Hat Cambridge im Fall Arday Fehler gemacht?

Forschungszentrum zur Drohnenabwehr: Die Zukunft der Drohnenabwehr – made in Cochstedt?
Die Bundesregierung hat in Sachsen-Anhalt ein neues Forschungszentrum für Drohnensicherheit eröffnet . Hintergrund sind anhaltende Drohnenvorfälle in Deutschland, zuletzt eine mit Sprengstoff beladene Drohne am Flughafen Leipzig/Halle . Bundesinnenminister Alexander Dobrindt ordnete den Vorfall bei der Eröffnung als Teil einer größeren hybriden Bedrohung ein. Die Drohnentechnologie entwickele sich sehr schnell weiter, teilte der Träger des Forschungszentrums, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, mit. Das Zentrum soll neue Technik zur gezielten Abwehr von Drohnen schneller entwickeln und testen. Bis zu zehn Millionen Euro sollen in den Ausbau fließen, 40 neue Arbeitsplätze entstehen. Was das Forschungszentrum für die Drohnenabwehr in Deutschland leisten kann, erklärt Lisa Hegemann , Leiterin im Digitalressort der ZEIT. Nur 0,4 Prozent der Professoren an der Universität Cambridge sind Schwarz. Zu ihnen gehörte Jason Arday, der jüngste Schwarze Professor der Universität. Bei seinem Amtsantritt erklärte die Universität, sie wolle ihm eine Plattform bieten, um andere zu einer zugänglicheren Hochschulbildung zu inspirieren. Die New York Times berichtete später unter anderem, Cambridge habe bei seiner Berufung besser geeignete Kandidaten übergangen. Nach diesen und weiteren Vorwürfen und viel negativer medialer Aufmerksamkeit trat Arday zurück. Am Wochenende wurde er tot aufgefunden. Nach seinem Tod sprach der Universitätskanzler von einer »rassistischen Hetzjagd« gegen Arday. Er betonte aber, Plagiatsvorwürfe müssten gegen jeden Wissenschaftler untersucht werden. Was ist dran an dem Vorwurf, Cambridge habe zugunsten der Diversität bei Ardays Berufung nicht genau genug hingeschaut? Das beantwortet Nils Markwardt aus dem politischen Feuilleton der ZEIT. Und sonst so? Warum beliebte neue Musikalben vielleicht sogar gefährlich gut sind . Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion : Imre Balzer Mitarbeit: Lena Herrmann und Lisa Pausch Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier . Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de . Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp.