Zeit 19.03.2026
20:52 Uhr

Frauenhass: Ressentiment und Männlichkeit – der Aufstieg der Manosphere


Junge Männer entwickeln mehr Frauenhass – aus Einsamkeit, Statusangst oder Protest? Warum die Abwertung von Frauen radikaler wird, in "Was jetzt? – Die Woche".

Frauenhass: Ressentiment und Männlichkeit – der Aufstieg der Manosphere
Die Netflix-Doku Louis Theroux: Inside the Manosphere zeigt eine Parallelwelt , in der junge Männer Influencern folgen, die Dominanz, Reichtum und Erfolg versprechen – während viele von ihnen im Alltag Unsicherheit und Ohnmacht erleben. Hinter den Clips von Andrew Tate , Red-Pill-Coaches oder "high-value man" -Gurus steckt ein digitales Ökosystem aus Foren, Subreddits und Telegram-Gruppen, in denen sich Frust über Dating, Arbeit und Status langsam in Ideologie verwandelt – bis hin zu offener Misogynie und Verschwörungserzählungen.​ Was treibt junge Männer wirklich in diese Netzwerke – Einsamkeit, relative Deprivation oder etwas Größeres? Wie verbinden sich wirtschaftliche Unsicherheit, der Druck zur Selbstoptimierung und alte antifeministische Erzählungen zu einer neuen "algorithmischen Männlichkeit " – und warum unterstützen auch Frauen Manosphere‑Narrative? Und vor allem: Was könnte man dem entgegensetzen – bessere Prävention in Schulen, mehr Regulierung von Plattformen oder neue, positive Männlichkeitsbilder jenseits von Dominanz und Abwertung?​ Darüber spricht Dilan Gropengiesser mit Autor Fikri Anıl Altıntaş , der sich mit Männlichkeit und Antifeminismus auseinandersetzt, in der 132. Folge von Was jetzt? – Die Woche . Unsere Sendung sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Apple Podcasts und Spotify . Redaktionsleitung und Moderation: Dilan Gropengiesser Postproduktion: Simon Schmalhorst, Dilan Gropengiesser Redaktion und Produktion: Lucie Liu, Matthias Giordano, Fish&Clips Redaktionelle Mitarbeit: Soley Künne Ressortleitung Video: Max Boenke Technisches Konzept: Sven Wolters Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás Grone Musik: Konrad Peschmann, soundskin