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30.09.2026
07:37 Uhr
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In Thailand stehen viele Städte unter Wasser. Es gibt mindestens 22 Tote. Mancherorts könnte sich die Lage verschlimmern, wenn Wasser aus höheren Lagen abfließt.

In Thailand sind bei Überschwemmungen mindestens 22 Menschen gestorben. Insgesamt sind laut Katastrophenschutz mittlerweile mehr als 2,6 Millionen Menschen in 29 Provinzen und der Hauptstadt Bangkok von den Fluten betroffen. Nachdem es tagelang heftig geregnet hatte, standen viele Straßen und Wohngebiete unter Wasser. Obwohl die Niederschläge in Bangkok und vielen anderen Landesteilen inzwischen nachgelassen haben, bleibt die Hochwasserlage laut Behörden angespannt. Zumindest in der Hauptstadt könnte sich die Situation demnach aber innerhalb von zwei bis drei Tagen normalisieren – sollte es nicht erneut stark regnen. In vielen Gebieten fließen noch große Wassermengen aus den höher gelegenen Regionen flussabwärts und erreichen die tiefer gelegenen Gebiete erst mit Verzögerung. Dadurch steigen die Pegel weiter . Gleichzeitig sorgt die derzeit hohe Flut im Meer dafür, dass Wasser aus Flüssen schlechter abfließen kann. Nothilfe und Beeinträchtigungen im Flugverkehr Eine Nothilfe von umgerechnet etwa 107 Millionen Euro für Betroffene des Hochwassers soll an Flutopfer im ganzen Land verteilt werden. Das beschloss die thailändische Regierung. Industrieminister Varawut Silpa-archa sprach von umgerechnet rund 575.000 Euro Schäden für Unternehmen. Auch der Flugverkehr am Hauptflughafen Suvarnabhumi in Bangkok ist weiter beeinträchtigt. Die Folgen der Überschwemmungen sorgen vor allem für Probleme bei der Bodenabfertigung. Viele Beschäftigte konnten wegen überfluteter Straßen nicht zur Arbeit kommen. Allein bei Thai Airways warteten zuletzt noch rund 5.600 Gepäckstücke auf die Bearbeitung. Die Fluggesellschaft hat auch zahlreiche Flüge gestrichen, unter anderem nach Deutschland. Die Abflüge von Bangkok wurden vorübergehend deutlich reduziert, andere Maschinen starteten mit Verspätung.