Zeit 30.05.2026
12:14 Uhr

Jährliche Leibarztuntersuchung: Trumps Leibarzt bescheinigt dem US-Präsidenten »exzellente Gesundheit«


Donald Trump sei »absolut fit«, sagt sein Leibarzt. Sowohl körperlich als auch kognitiv. Er rät dem US-Präsidenten nach dem jährlichen Medizincheck, abzunehmen.

Jährliche Leibarztuntersuchung: Trumps Leibarzt bescheinigt dem US-Präsidenten »exzellente Gesundheit«
US-Präsident Donald Trump ist nach Angaben seines Arztes Sean Barbabella bei »exzellenter Gesundheit«. Der Präsident sei »absolut fit«, um als Oberbefehlshaber zu dienen, teilte Barbabella nach der jährlichen Leibarztuntersuchung mit . Die Zusammenfassung des Medizinchecks war am Freitagabend (Ortszeit) veröffentlicht worden. Darin hieß es, Trump zeige starke Funktionen von Lunge und Herz, im neurologischen Bereich und beim körperlichen Allgemeinzustand. Der Präsident habe sich zudem Krebstests und anderen vorbeugenden Maßnahmen unterzogen. An der Untersuchung, die bereits am Dienstag im Washingtoner Militärkrankenhaus stattgefunden hatte, seien 22 Spezialistinnen und Spezialisten beteiligt gewesen. Ärzte empfehlen Trump Bewegung und Gewichtsverlust Das Dokument bescheinigt Trump – der im Juni 80 Jahre alt wird – Topergebnisse und Werte im Normbereich. Er schneide »kognitiv und körperlich« sehr gut ab. Sein Herz-Kreislauf-System entspreche dem eines rund 14 Jahre jüngeren Menschen, bescheinigte ihm Barbabella. Trump selbst hatte nach der Untersuchung von einem »perfekten« Verlauf geschwärmt. Im Vergleich zu einer medizinischen Untersuchung im April vergangenen Jahres hat Trump dem Bericht zufolge etwa sechs Kilo zugenommen und wiegt nun 108 Kilo bei einer Körpergröße von 1,90 Meter. Der Bericht enthält den ärztlichen Rat, der Präsident solle sich mehr bewegen und weiter abnehmen. Blutergüsse an Händen durch »häufiges Händeschütteln« In der Vergangenheit hatten auffällige Beschwerden wiederholt Spekulationen über den Gesundheitszustand des Präsidenten ausgelöst – etwa Blutergüsse an seinen Händen . Diese erklärte das Dokument mit »häufigem Händeschütteln« in Kombination mit Aspirin, das Trump auf ärztliche Empfehlung in niedriger Dosierung als Blutverdünner einnimmt. Leichte Schwellungen der unteren Beine hätten sich im Vergleich zum vergangenen Jahr hingegen gebessert. Erwähnung findet in dem Bericht auch die Vernarbung am rechten Ohr infolge der Schussverletzung, die Trump bei dem Attentatsversuch im Sommer 2024 davongetragen hatte. Die Trump-Regierung hat bereits mehrfach ärztliche Berichte über den Gesundheitszustand des Republikaners veröffentlicht, wohl um dessen Eignung für sein Amt zu belegen. Diese wird wegen Trumps hohen Alters oft angezweifelt. Auch vorherige US-Regierungen gingen ähnlich vor und machten Untersuchungsergebnisse publik. Allerdings gibt es kein Gesetz, das eine vollständige Veröffentlichung aller gesundheitlichen Daten eines Präsidenten vorschreibt.