Zeit 26.05.2026
10:24 Uhr

Klimawandel: Sieben Tote in Frankreich wegen Hitzewelle


Es ist aktuell außergewöhnlich heiß in Europa. In Frankreich sind mehrere Menschen im Zusammenhang mit dem aktuellen Extremwetter gestorben.

Klimawandel: Sieben Tote in Frankreich wegen Hitzewelle
Infolge der aktuellen Hitzewelle sind in Frankreich nach Regierungsangaben bislang sieben Menschen ums Leben gekommen. Zwei Menschen starben beim Sporttreiben, fünf weitere ertranken, wie Regierungssprecherin Maud Bregeon dem Sender TF1 sagte. Die Todesfälle stünden »direkt oder indirekt« mit den außergewöhnlich hohen Temperaturen in Verbindung. Am Montag hatte Frankreich den bislang heißesten Mai-Tag seit Beginn der Aufzeichnungen erlebt. Für Dienstag wurden noch höhere Temperaturen von bis zu 36 Grad erwartet. Für acht Départements im Westen des Landes galt die Warnstufe Orange – das erste Mal überhaupt im Monat Mai. Hitzerekord in Großbritannien Auch in anderen Ländern Europas sind im Mai bereits ungewöhnlich hohe Temperaturen gemessen worden. Am Montag hatte Großbritannien einen neuen Rekord für den heißesten Tag im Mai aufgestellt . In der Nacht zu Dienstag fiel die Temperatur im Londoner Vorort Kenley nicht unter 21,3 Grad Celsius – damit war es nachts so warm wie noch nie im Mai seit Beginn der Aufzeichnungen. Am Montag waren tagsüber in gleich mehreren Orten Rekordwerte gemessen worden. Am wärmsten war es im Südwesten Londons mit 34,8 Grad Celsius. In Spanien sagte der Wetterdienst für den Zeitraum von Mittwoch bis Freitag Temperaturen von 36 bis 38 Grad voraus. Infolge des Klimawandels häufen sich Extremwetterereignisse wie Hitzewellen . Im Sommer 2025 waren einer Studie zufolge zwei Drittel der Hitzetode in Europa auf die Folgen des menschengemachten Klimawandels zurückzuführen .