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27.05.2026
13:51 Uhr
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Nach einer Sturzflut war eine Gruppe von Goldsuchern tagelang in einer Höhle in Laos eingeschlossen. Fünf von ihnen wurden gerettet, die Suche nach zwei weiteren läuft.

Fünf der seit mehr als einer Woche in einer überfluteten Höhle in Laos eingeschlossenen Goldsucher sind gerettet worden. Einsatzkräfte hätten die Männer nach tagelanger Suche wohlbehalten entdeckt, teilten die laotische Rettungsorganisation Rescue Volunteer for People und die thailändische Rettungseinheit MTK mit. Nach zwei weiteren Vermissten wird noch gesucht. Videos in sozialen Medien zeigen den Moment, in dem Taucher aus dem Wasser auftauchten und die eingeschlossenen Dorfbewohner entdeckten. In den Aufnahmen saßen die Menschen mit Stirnlampen auf einem Felsen, umgeben von Wasser. Auf anderen Videos war zu sehen, wie die Retter außerhalb der Höhle in Jubel ausbrachen, herumsprangen und sich in die Arme fielen. Enge Gänge und Unterwasserpassagen Auf der Suche nach Gold war die Gruppe am Mittwoch vergangener Woche in die weitverzweigte Höhle in der Provinz Xaisomboun in Zentral-Laos gestiegen. Wegen einer plötzlichen Sturzflut drang jedoch Wasser in die Höhle ein und schnitt ihnen den Rückweg ab. Drei Männer konnten sich in Sicherheit bringen und alarmierten die Behörden. Das verzweigte Höhlensystem erstreckt sich tief unter der Erdoberfläche. Die Rettungsaktion gestaltete sich deshalb schwierig: Die Einsatzkräfte konnten sich oft nur kriechend in den extrem engen Gängen vorarbeiten und mussten durch schmale Unterwasserpassagen tauchen. Rettungskräfte aus Thailand beteiligt An der Suche waren auch Rettungskräfte aus dem benachbarten Thailand beteiligt. Die Regierung in Laos hatte Thailand um Hilfe gebeten – auch wegen der Erfahrung thailändischer Einsatzkräfte bei der Rettung einer Jugendfußballmannschaft aus der Tham-Luang-Höhle im Jahr 2018. Damals waren zwölf junge Fußballer und ihr Trainer nach starken Regenfällen mehr als zwei Wochen lang in der überfluteten Höhle eingeschlossen.