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02.06.2026
17:52 Uhr
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Fahrzeuge, Munition, Schiffe und Flugabwehr hat Rumänien beim deutschen Rüstungskonzern Rheinmetall bestellt. Das Unternehmen will vieles in Rumänien selbst produzieren.

Der Rüstungskonzern Rheinmetall hat nach eigenen Angaben ein Auftragspaket im Wert von 5,7 Milliarden Euro aus Rumänien erhalten. Das Unternehmen habe Verträge über Aufträge zur Fertigung von fast 300 Gefechtsfahrzeugen sowie Flugabwehrsystemen, Munition und Munitionskomponenten und vier Marineschiffen unterzeichnet, schrieb Rheinmetall. Es handele sich um das »größte internationale Auftragspaket der jüngeren Unternehmensgeschichte«. Das Auftragspaket sei Teil des EU-Programms Security Action For Europe (Safe). Die Auslieferungen sollen nach Angaben von Rheinmetall 2028 beginnen und bis 2030 abgeschlossen sein. Dafür wolle der Rüstungskonzern Investitionen von Hunderten Millionen Euro in Rumänien tätigen. Rheinmetall werde »seine bereits seit vielen Jahren in Rumänien vorhandenen Kapazitäten deutlich ausweiten und auch einen Technologietransfer gewährleisten«. Dadurch sollen Arbeitsplätze in einer »vierstelligen Anzahl« entstehen, über 200 Unterauftragnehmer sollen am Liefernetzwerk beteiligt werden. Erst Ende April hatte der Rüstungskonzern einen weiteren Milliardenauftrag der Bundeswehr bekannt gegeben . Das Bundeswehr-Beschaffungsamt habe einen Auftrag für Infanterieausrüstung erteilt, heißt es vom Konzern, und das im Wert von 1,04 Milliarden Euro. Die Systeme mit dem Namen »Infanterist der Zukunft – Erweitertes System« umfassen nach Angaben von Rheinmetall Schutzwesten, Uniformen und Nachtsichtgeräte sowie spezielle Tablets. Bereits seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine 2022 hatte der Konzern seine Produktionskapazitäten ausgeweitet . Die deutsche Bundesregierung will in Zukunft bei der Verteidigung auch mit der Ukraine und deren Expertise arbeiten .