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27.09.2026
16:31 Uhr
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In Nordindien und Nepal ist es bei heftigem Regen zu Überschwemmungen und Erdrutschen gekommen. Mindestens 68 Personen starben nach örtlichen Angaben.

Bei Überschwemmungen und Erdrutschen wegen heftiger Regenfälle sind in Nordindien und Nepal mindestens 68 Menschen gestorben. Allein im bevölkerungsreichsten indischen Bundesstaat Uttar Pradesh seien in den vergangenen drei Tagen 56 Menschen ums Leben gekommen, teilten die Behörden mit. 46 weitere Personen seien verletzt worden. Mehr als 1.000 Häuser wurden demnach beschädigt. Auch Felder seien von den Wassermassen schwer getroffen worden. Im benachbarten Nepal gab es ebenfalls Überschwemmungen und Erdrutsche. Die Nachrichtenagentur AFP berichtete unter Berufung auf die Katastrophenschutzbehörde von zwölf Toten seit Donnerstag. Sieben weitere werden nach Angaben einer Sprecherin noch vermisst. Die Nachrichtenagentur Reuters sprach hingegen von 14 Toten und elf Vermissten. Demnach warnten die dortigen Behörden vor weiteren Sturzfluten. Die Überschwemmungen führten in Nepal zu beträchtlichen Stromausfällen, zudem wurde ein Wasserkraftwerk beschädigt. Nepal hat noch immer mit den Folgen der verheerenden Sturzflut Ende August zu kämpfen . Eine gigantische Sturzflut war durch das Grenzgebiet zwischen Nepal und der autonomen Region Tibet in China gerauscht. Mehr als 1.400 Menschen waren dabei ums Leben gekommen, Tausende weitere werden immer noch vermisst . Ausgelöst wurde die Sturzflut durch einen Gletscherabbruch im Himalaya. Fachleute sprechen von außergewöhnlich starken Regenfällen In Nordindien kommt es während der Monsunzeit von Juni bis September häufig zu Unwettern mit Starkregen. Die Regenfälle in dieser Woche waren nach Angaben der Behörden in Uttar Pradesh aber außergewöhnlich stark. Von Freitag bis Sonntag fielen demnach 66,5 Liter Niederschlag pro Quadratmeter – der saisonale Durchschnitt liegt bei 7,6 Litern. Im Bundesstaat Odisha traten nach Berichten des Senders NDTV auch Flüsse über die Ufer, mehr als 70.000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Fachleuten zufolge führt der Klimawandel zu einer Zunahme extremer Wetterereignisse in Südasien. Weitere Tote durch Lawine in Nepal Starker Regen und Schneefall hatten in den vergangenen Tagen auch Straßen und Trekkingrouten in Nepal beeinträchtigt. Nach einem Lawinenabgang im Himalaya starben in Nepal mindestens zwei Menschen. 14 weitere werden vermisst. Die beiden geborgenen Toten seien Bergführer gewesen, teilte die Nepal National Mountain Guide Association (NNMGA) auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mit. Die Lawine traf am Sonntagmorgen das auf 7.126 Metern gelegene Basecamp Himlung Himal nahe der Grenze zu Tibet, wie ein Polizeisprecher auf Anfrage der dpa sagte. Demnach befanden sich zum Zeitpunkt des Unglücks mindestens 22 Menschen im Basecamp. Ein vierköpfiges Such- und Rettungsteam sei vor Ort im Einsatz, um nach den Vermissten zu suchen.