Zeit 11.03.2026
09:54 Uhr

Tödlicher Busbrand in der Schweiz: Ermittler sehen nach Busbrand derzeit keine Hinweise auf Terrorismus


Nach dem Brand eines Linienbusses in der Schweiz gehen Ermittler von einer vorsätzlichen Tat aus. Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund gebe es aber nicht.

Tödlicher Busbrand in der Schweiz: Ermittler sehen nach Busbrand derzeit keine Hinweise auf Terrorismus
Die Ermittler in dem Fall des tödlichen Busbrandes in der Schweiz sehen derzeit keine Anhaltspunkte für einen terroristischen Hintergrund. Das sagte der Kommunikationschef der Kantonspolizei Freiburg, Martial Pugin, im öffentlich-rechtlichen Radio RTS. Es werde jedoch vermutet, dass es sich um eine vorsätzliche Tat gehandelt habe. Sechs Menschen waren bei dem Brand des Linienbusses in der Gemeinde Kerzers am Dienstagabend ums Leben gekommen, vier weitere und ein Sanitäter wurden verletzt. Der Ort liegt in der Nähe der Hauptstadt Bern . In sozialen Medien waren dramatische Bilder und Videos von dem brennenden Bus zu sehen. Identifizierung der Todesopfer kompliziert Medien berichteten von Zeugenaussagen, dass sich eine Person im Bus mit einer Flüssigkeit übergossen und angezündet hatte. Diese Informationen liegen auch der Polizei vor, wie eine Sprecherin bestätigte. "Zeugenaussagen werden angehört, um die genauen Umstände des Dramas zu ermitteln", sagte Pugin im Radio. Die Identifizierung der sechs Toten könnte laut der Polizei mehrere Tage in Anspruch nehmen. Das völlig ausgebrannte Wrack des Busses wurde in der Nacht geborgen. Nach einer umfangreichen Spurensicherung wurde die Straße mitten im Ort wieder freigegeben. Die Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren eröffnet, die Behörden im Kanton Freiburg im Westen der Schweiz wollen am Mittwochnachmittag auf einer Pressekonferenz über die aktuelle Lage informieren.