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27.05.2026
10:35 Uhr
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Ökonomen befürchten einen Rückgang zahlreicher Arbeitsplätze infolge von abziehenden US-Soldaten aus Deutschland. Es könne zu finanziellen Folgen für die Kommunen kommen.

Der angekündigte Abzug von 5.000 US-Soldaten aus Deutschland könnte die lokale Wirtschaft laut einer Studie stark beeinflussen. Er könne zum Verlust von rund 2.650 Vollzeit-Arbeitsplätzen in der betroffenen Region und ihrem nahen Umfeld führen, hieß es in der Untersuchung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und der Universität Köln. Den Angaben nach geht es dabei nur zu einem Teil um direkte Entlassungen von Zivilangestellten auf den Militärbasen. Mehr als 60 Prozent der Arbeitsplatzverluste wären allerdings durch wegfallende Kaufkraft der Soldaten bedingt sowie durch wegfallende Nachfrage der Militärbasen nach lokalen Gütern und Dienstleistungen. Zuvor hatte die US-Regierung angekündigt, 5.000 Soldaten aus Deutschland abziehen zu wollen. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.