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29.05.2026
14:46 Uhr
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Die Verbraucherpreise sind im laufenden Monat langsamer gestiegen als zuvor. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich um 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Die Inflationsrate in Deutschland ist im Mai zurückgegangen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte , verteuerten sich Waren und Dienstleistungen laut einer ersten Schätzung um 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im April hatte die Rate noch bei 2,9 Prozent gelegen – der höchste Wert seit Januar 2024. Besonders deutlich gestiegen sind seit Beginn des Irankriegs die Heiz- und Tankkosten . Im Mai kosteten Haushaltsenergie und Sprit 6,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie die vorläufigen Berechnungen der Statistiker ergaben. Seit dem 1. Mai gilt der Tankrabatt, der den Anstieg der Energiekosten abbremsen konnte. Im April hatten die Energiepreise in Deutschland noch um mehr als zehn Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats gelegen. Verbraucherpreise seit April minimal gesunken Volkswirte erwarten, dass Unternehmen höhere Energie-, Produktions- und Transportkosten auch weiterhin an Kunden weitergeben und die Preise für Lebensmittel und Dienstleistungen entsprechend steigen werden. Der Anteil der Firmen, die Preiserhöhungen planen, ist laut dem Münchner ifo Institut hoch, obschon er zuletzt etwas sank. Für Nahrungsmittel mussten die Menschen in Deutschland im Mai nur 0,4 Prozent mehr zahlen als ein Jahr zuvor. Im April waren es noch 1,2 Prozent gewesen. Dienstleistungen, zu denen auch Restaurantbesuche und Reisen zählen, wurden 3,1 Prozent teurer, womit dieser Wert leicht über dem des Vormonats liegt. Insgesamt gingen die Verbraucherpreise von April auf Mai laut Statistik jedoch um 0,2 Prozent zurück. Vor dem Hintergrund des Kriegs im Nahen Osten erwarten die Wirtschaftsweisen für das laufende Jahr ein minimales Wachstum der deutschen Wirtschaft um 0,5 Prozent. Das Beratungsgremium der Bundesregierung rechnet im Jahresschnitt mit einer Inflationsrate von mindestens drei Prozent.