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19.03.2026
10:59 Uhr
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Über den Kanaren zieht das Sturmtief Therese auf. Der Wetterdienst warnt vor Sturmböen und starkem Regen. Flüge werden umgeleitet und Bildungseinrichtungen geschlossen.

Die bei Touristen beliebten Kanaren haben angesichts des aufziehenden Sturmtiefs Therese mit möglicherweise heftigen Niederschlägen umfangreiche Schutzmaßnahmen ergriffen. So wurden bereits Schulen und Kindergärten auf den Inseln Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro geschlossen. Für Freitag sollen die Schließungen auf allen Kanareninseln ausgeweitet werden, die vor der Westküste Afrikas im Atlantik liegen und zu Spanien gehören. Die Behörden riefen auch dazu auf, wo immer möglich von zu Hause aus zu arbeiten, wie die Zeitungen La Provincia und Canarias7 berichteten. Dem nationalen Wetterdienst Aemet zufolge kann das stürmische Wetter auch am Wochenende anhalten. Flüge zu den am westlichsten gelegenen Inseln La Palma und El Hierro wurden zu anderen Flughäfen umgeleitet. Mit zunehmendem Sturm könnten weitere Flüge ausfallen und der Betrieb von Fähren stillgelegt werden. Sturmtief Therese soll laut Aemet zu Sturmböen in höheren Lagen von bis zu 90 Kilometern pro Stunde führen. Außerdem warnt der Wetterdienst vor Niederschlagsmengen, die stellenweise denen eines ganzen Jahres entsprechen könnten. Demnach könne es zu Überschwemmungen in niedrigen Lagen, Erdrutschen sowie bis zu fünf Meter hohen Wellen an den Küsten kommen. In höheren Lagen von über 1.800 Metern könne es sogar Schnee geben.