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19.08.2026
01:46 Uhr
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Bei einem Mineneinsturz in der Zentralafrikanischen Republik sind mindestens 30 Bergleute getötet worden. Rettungskräfte suchen nach weiteren Verschütteten.

Beim Einsturz einer Goldmine in der Region Abba in der Zentralafrikanischen Republik am Dienstagmorgen sind mindestens 30 Bergleute ums Leben gekommen. Weitere Arbeiter wurden eingeschlossen, wie Behörden und Anwohner mitteilten. Nach Angaben eines Überlebenden stürzte eine einfache, handwerklich betriebene Mine ein. Die Suche nach verschütteten Bergleuten laufe weiter, wobei die Wahrscheinlichkeit, sie noch lebend zu finden, mit fortschreitender Zeit sinkt. Der stellvertretende Bürgermeister der Präfektur Nana-Mambéré teilte mit, Rettungskräfte und Anwohner hätten über mehrere Stunden hinweg die Leichen von 30 Bergleuten aus der eingestürzten Mine geborgen. Verletzte Bergleute würden medizinisch behandelt. »Es ist schrecklich, und wir bitten Organisationen und alle Menschen guten Willens um Hilfe, damit diejenigen aus dem Schacht geborgen werden können, die dazu selbst nicht in der Lage sind«, sagte der stellvertretende Bürgermeister. Mineneinstürze kommen in der Zentralafrikanischen Republik ebenso wie in der Demokratischen Republik Kongo häufig vor. In den Minen arbeiten mehrere Tausend Menschen im Kleinbergbau. Den Bergleuten fehlt es in der Regel an ausreichender Schutzausrüstung.